Kooperation mit der Bundeswehr

Rund 50.000 Bundeswehrangehörige, maßgeblich Rekruten, sind junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren. Das Bundesministerium der Verteidigung hat im Zusammenhang mit dem Programm AjF eine umfassende Kooperation zwischen Bundeswehr und Deutscher Verkehrswacht beschlossen.

Nach eingehender Prüfung durch den Arbeitskreis „Verkehrssicherheit in der Bundeswehr“ wurde AjF als eine Ziel führende Maßnahme eingeschätzt, um die steigende Zahl der Verkehrsunfälle bei Bundeswehr- angehörigen zwischen 18 und 24 Jahren wieder zu senken.

In einem mobilen Fahrsicherheitstraining (SHT) für PKW lernen die jungen Soldaten an ihren Standorten Fahrtechniken, mit denen sie auch in schwierigen Fahrsituationen ihr Fahrzeug sicher im Griff behalten können. Auch das Verhalten des eigenen Kraftfahrzeugs im Straßenverkehr steht auf dem Übungsplan: Wie reagiert es bei Vollbremsungen – ist es fahrspursicher oder schert es aus? Liegt es bei auch unterschiedlicher Straßenbeschaffenheit noch sicher auf der Straße?

Für die Bundeswehr ist Verkehrssicherheitsarbeit ein wichtiger Bestandteil im Rahmen der Betreuung und Fürsorge von Soldaten in der Freizeit. Für die Deutsche Verkehrswacht steht die unfallpräventive Verkehrssicherheitsarbeit an erster Stelle. Das sind gute Voraussetzungen, die Zusammenarbeit zu vertiefen und an weiteren Bundeswehrstandorten einzuführen.