Potsdam wird zum Zentrum des Radsports: „Bester Radfahrer 2025“

Am 27. September 2025 fand an der „Schule am Griebnitzsee“ der diesjährige Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 -12 Jahren aus den verschiedensten Landkreisen des Landes traten an, um ihr Können auf zwei Rädern unter Beweis zu stellen. Sie mussten sich in vier spannenden Disziplinen messen: Langsamfahren, Hindernisparcours, Fahren im öffentlichen Verkehr sowie einem Wissenstest rund um Verkehrsregeln und Fahrradsicherheit.

Eröffnet wurde der Wettbewerb von der Landtagsabgeordneten Dr. Manja Schüle und unserem Präsidenten der Landesverkehrswacht Jörg Vogelsänger, die die Teilnehmenden mit motivierenden Worten begrüßten und auf die Bedeutung von Verkehrssicherheit und verantwortungsbewusstem Radfahren hinwiesen. Bei strahlendem Herbstwetter zeigten die jungen Radfahrerinnen und Radfahrer ihr Geschick, ihre Aufmerksamkeit und ihr Wissen. Die Kombination aus Praxis und Theorie sorgte für spannende Wertungen und knappe Entscheidungen.

Am Ende des Tages wurden die besten Fahrerinnen und Fahrer ausgezeichnet, die nicht nur durch technisches Können, sondern auch durch sicheres Verhalten im Straßenverkehr überzeugten. Der Wettbewerb bot allen Beteiligten ein lehrreiches Erlebnis und setzte ein starkes Zeichen für die Förderung der Fahrradsicherheit im Schülerverkehr.

Unser besonderer Dank gilt dem Polizeipräsidium Brandenburg, der Polizeiinspektion Potsdam und dem ADAC für ihre tatkräftige Unterstützung vor Ort und die Bereitstellung von Fachwissen rund um die Verkehrssicherheit, der Unfallkasse Brandenburg und Herrn Ralf Anske für ihre wertvolle Mitwirkung und ihre Beiträge zur sicheren Mobilität. Auch dem Brandenburgischen Netzwerk für Verkehrssicherheit, den Fortbildnern des Landesinstituts Brandenburg für Schule und Lehrkräftebildung (LIBRA) sowie der Kreisverkehrswacht Oranienburg, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Einsatz für eine reibungslose Durchführung an den Stationen gesorgt haben, gilt unser herzlichster Dank.

Darüber hinaus möchten wir das Engagement des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL), des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) sowie des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) würdigen, die den Wettbewerb mit Rat und Tat begleitet haben.

Abschließend gilt unser aufrichtiger Dank Herrn Volker Haß, dem Urgestein des Landeswettbewerbs, dessen langjähriges Wirken und unermüdlicher Einsatz den Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Wir sehen uns hoffentlich alle im nächsten Jahr wieder!

Präventionspreis an die Verkehrswacht Cottbus verliehen

Am Freitag, 06.06.2025, ist der 1. Cottbuser Präventionspreis verliehen worden. Damit fand die 2. Cottbuser Präventionswoche ihren würdigen Abschluss im Stadthaus.

Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis, der von der Sparkasse Spree/Neiße gestiftet wurde, wurde zu gleichen Teilen an drei Gewinner vergeben. Eine Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern von Stadt, Polizei, Land und Zivilgesellschaft hatten die eingereichten Beiträge bewertet.

Die folgenden Projekte sind für ihre Präventionsarbeit mit dem Cottbuser Präventionspreis ausgezeichnet worden:

  • Fachstelle für Gewaltprävention, Projekt: Beratung und Täterarbeit bei häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt
  • Media To Be e. V., Projekt: Digitale Pioniere in Sandow
  • Verkehrswacht Cottbus, Projekt: Kinder im Straßenverkehr

Herzlichen Glückwunsch an die Cottbuser Verkehrswacht für ihren engagierten Einsatz in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit.

Die 2. Cottbuser Präventionswoche fand unter dem Motto „Gemeinsam sicher und gesund in Cottbus“ vom 02.06. bis 06.06.2025 statt. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr setzte die Stadt Cottbus/Chóśebuz damit ihr Engagement im Bereich Sicherheit, Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt fort.

Verkehrssicherheitsaktion „Kinder im Blick“ des Polizeipräsidiums Brandenburg im Potsdamer Lustgarten

Passend zum Tag des Fahrrads am 03. Juni fand im Potsdamer Lustgarten die Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben2025 „Kinder im Blick“ statt. Gemeinsam mit den Brandenburger Akteuren der Verkehrssicherheit konnte die Landesverkehrswacht mit tatkräftiger Unterstützung der Verkehrswacht Cottbus mit Hilfe eines Gurtschlittens und eines Fahrradsimulators auf die Gefahren im Straßenverkehr hinweisen. Über hundert Kinder aus den 3./4. Klassen Potsdamer Grundschulen nahmen am vielfältigen Angebot des Aktionstags teil.

Herzlichen Dank an das Polizeipräsidium Brandenburg, die Polizeiinspektion Potsdam, ADAC, DEKRA, Unfallkasse Brandenburg, dem Brandenburgischen Netzwerk für Verkehrssicherheit, der Stadt Potsdam und den weiteren Helfern für die Vorbereitung und Gestaltung dieses erfolgreichen Aktionstags.

Ein ganz besonderer Dank an unsere Verkehrswacht Cottbus mit ihren fleißigen Mitarbeitern!

Auftakt der 31. Brandenburger Seniorenwoche 2025 am 24.05.2025 in Neuenhagen

Gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Oderland konnte die Landesverkehrswacht Brandenburg im Rahmen des Auftakts zur 31. Brandenburger Seniorenwoche in Neuenhagen ihre Projekte zur Verkehrssicherheitsarbeit vorstellen. Das Reaktionstestgerät der Verkehrswacht Oderland stand dabei hoch im Kurs. Darüber hinaus konnte die Landesverkehrswacht bei den Besuchern des Markts der Möglichkeiten für das ehrenamtliche Engagement in der Verkehrssicherheitsarbeit vor Ort werben. Dabei stand insbesondere die neue Initiative #EhrenamtGesucht der Landeskampagne „Lieber sicher. Lieber leben“ www.liebersicher.de im Mittelpunkt.

„Dein Ehrenamt. Unsere Sicherheit.“

Unter dem Motto „Dein Ehrenamt. Unsere Sicherheit.“ startet die Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ eine neue Initiative zur Anerkennung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit. Die Kampagne nutzt den bundesweiten „Tag der Verkehrssicherheit“ am 21. Juni 2025 als Anlass, um die wertvolle Arbeit der Deutschen Verkehrswacht ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Mit individuellen Bildmotiven und einer breiten medialen Kampagne spricht die Initiative allen Ehrenamtlichen ihren Dank aus und möchte gleichzeitig neue Unterstützer:innen für die Verkehrssicherheitsarbeit gewinnen. Hier finden Sie die vier neuen Motive, in Anlehnung an die bereits bestehenden Kampagnenmotive.  

Die neue Initiative von „Lieber sicher. Lieber leben.“ würdigt diese wertvolle Arbeit und möchte neue Freiwillige gewinnen. Interessierte können sich auf www.liebersicher.de/ehrenamt über die verschiedenen Möglichkeiten informieren und ihre örtliche Verkehrswacht in Brandenburg finden.

Über „Lieber sicher. Lieber leben.“

Seit 1997 setzt sich die Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) für mehr Sicherheit auf Brandenburgs Straßen ein. Die Kampagne sensibilisiert alle Altersgruppen für die Gefahren und Risiken im Straßenverkehr und motiviert zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Alltag. Die Kampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ folgt dem Ziel „Vision Zero“ – keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Durch gezielte Informationsangebote und interaktive Aufklärungsmaßnahmen trägt sie aktiv zu mehr Sicherheit auf Brandenburgs Straßen bei. Mit über 27 Jahren ist sie die älteste Verkehrssicherheitskampagne eines Bundeslandes und ein zentraler Baustein der Unfallprävention in Brandenburg.

Wer kifft – fährt nicht“ Gegen Cannabis im Straßenverkehr

Anlässlich ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung und nach einem Jahr der Cannabis-Teillegalisierung hat die Landesverkehrswacht Brandenburg intensiv zum Thema Cannabis im Straßenverkehr diskutiert.

Dazu der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jörg Vogelsänger:

„Es gibt viel Aufklärungsbedarf und natürlich auch Handlungsbedarf für den Gesetzgeber. Grundsätzlich gilt: der Konsum von Cannabis und die Teilnahme am Straßenverkehr sind klar zu trennen. Wer kifft, fährt nicht.
Der Mischkonsum von Cannabis und Alkohol birgt besondere Gefahren, da sich negativen Einschränkungen für die Fahrtüchtigkeit überlagern. Hier dürfen in keinem Fall die Grenzen 3,5ng THC pro ml im Blutserum durch Cannabis Konsum und 0,5 Promille Alkohol im Blut weiter gelten. Bei nachgewiesenen Mischkonsum muss die 0,0 für beides gelten.
Dringender Handlungsbedarf gibt es auch beim Radfahren mit Cannabis. Hier muss der Gesetzgeber schnellstens strenge Grenzwerte festlegen. Verkehrssicherheit erlaubt keine
gesetzesfreien Zustände.“

Wir alle in der Verantwortung für Verkehrssicherheit müssen mehr aufklären. Die Teillegalisierung von Cannabis heißt Freiheit zur Teilnahme am Straßenverkehr. Dabei gilt es, die Zielgruppen über die entsprechenden Risiken aufzuklären, ohne zu bevormunden oder zu stigmatisieren.

Natürlich müssen wir die Unfallstatistiken verbessern. Brandenburg ist das erste Bundesland, welches Unfälle unter Einfluss unter Cannabis gesondert erfasst. Wir müssen mehr wissen, um besser warnen zu können.

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Tobias Weiler
Geschäftsführer
Mail t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de
Tel 033200 519696

Verkehrsunfallbilanz 2024 in Brandenburg: Rückgang bei Verkehrsunfällen, aber Anstieg bei den Verkehrstoten und bei Unfällen mit Senioren und Kindern sind besorgniserregend

Zwar gab es bei den Verkehrsunfällen 2024 insgesamt in Brandenburg einen Rückgang um 1% (2023: 74.250, 2024:73.543). Bei den Verkehrsunfalltoten ist jedoch wieder eine Erhöhung um 5,6% zu verzeichnen (2023: 108, 2024: 114). Die Unfalltoten von 2023 war die geringste Zahl seit 1991 (931 Unfalltote). Trotzdem ist die Erhöhung von 2023 auf 2024 leider eine negative Entwicklung. Es bleibt dabei: Jeder Unfalltote ist einer zu viel.
Die Verkehrsunfälle mit Kindern sind auf 726 (2023: 719) gestiegen. Von 940 verunglückten Kindern insgesamt, verunglückten 397 Kinder als Mitfahrer, deutlich weniger als im Vorjahr (2023: 429). Es starben keine Kinder im Straßenverkehr (2023: 2). Die Zahl der verletzten Kinder stieg auf 940 (2023: 922).
Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Senioren (Altersgruppe 65+) sind auf 18.423 gestiegen (2023: 18.260). Rund sieben von zehn Verkehrsunfällen (13.207) wurden durch Senioren selbst verursacht (2023: 13.115). Es wurden 50 Senioren getötet (2023: 41) und 1.986 (2023: 1.931) verletzt.
Diese Zahlen sind, so der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jörg Vogelsänger, MdL, ein Alarmzeichen: hier gelte es, die Verkehrssicherheitsarbeit unter anderem durch Angebote, wie Verkehrssicherheitstrainings und Öffentlichkeitsarbeit zu verstärken.
Auch die Unfallzahlen in Verbindung mit dem Konsum von Cannabis sind gestiegen. Jörg Vogelsänger kommentiert dies wie folgt: „Vor dem Hintergrund des Anstiegs der Unfallursache Betäubungsmittel – Cannabis um 25% (2023: 96, 2024: 120) bin ich der Auffassung, dass die Cannabisfreigabe verkehrspolitisch ein Fehler ist.“
Die Landesverkehrswacht Brandenburg bleibt auch 2025 ein wichtiger Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit. Als Beispiele seien genannt: Aktion „Toter Winkel“, E-Scooter Training oder der Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“.
Die Verkehrsunfallbilanz im Land Brandenburg für 2024 zeigt, dass Verkehrssicherheitsarbeit unverzichtbar ist und bleibt. Jörg Vogelsänger: „Werben möchte ich auch für die aktive Mitarbeit in der Verkehrswacht. Wir freuen uns über jede und jeden, der mitmacht.“

Rückfragen an:
Dr. Tobias Weiler
Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.
t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. mit neuer Adresse

Wir sind umgezogen: seit dem 02.01.2025 arbeiten wir für mehr Verkehrssicherheit in Brandenburg an unserem neuen Standort, direkt hinter der Potsdamer Stadtgrenze am Bahnhof Rehbrücke!

Unsere neue Anschrift:

Landesverkehrswacht Brandenburg

Arthur-Scheunert-Allee 2, Haus 1

14558 Nuthetal

Wir wünschen allen unseren Freunden und Partnern ein erfolgreiches 2025 und freuen uns auf die weitere gelungene Zusammenarbeit! Herzlich willkommen!

www.landesverkehrswacht-brandenburg.de