15 Jahre gemeinsames Projekt der Landesverkehrswacht und der VSBB zum Toten Winkel

Mit dem gemeinsamen Projekt der Landesverkehrswacht Brandenburg und der VSBB Verkehrssicherheit Berlin-Brandenburg GmbH zum Thema „Gefahren des toten Winkels“ wird seit nunmehr 15 Jahren über Ursachen und Möglichkeiten zum richtigen und sicheren Verhalten der Verkehrsteilnehmer informiert. Immer wieder sind Gefahrensituationen im Straßenverkehr beim Anfahren und Abbiegen von LKW infolge des so genannten „Toten Winkels“ zu beklagen, die häufig auch zu Unfällen mit jüngeren Verkehrsteilnehmern und Senioren führen. Mit dem vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg geförderten Projekt soll speziell verschiedenen Gruppen von Verkehrsteilnehmern (insbesondere Schüler im Grundschulalter) die Problematik „Toter Winkel“ stärker ins Bewusstsein gebracht und zu umsichtigem Verkehrsverhalten angehalten werden. Herzlichen Glückwunsch zu den erfolgreichen 15 Jahren und herzlichen Dank den Moderatoren für ihre wichtige Arbeit. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche Präventionsarbeit!

Weitere Informationen zum Projekt:

Dr. Tobias Weiler

Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.

t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

Brandenburger Verkehrswacht feiert mit: 100 Jahre Deutsche Verkehrswacht

Am 03. November 1924 wurde die Deutsche Verkehrswacht (DVW) in Berlin gegründet. Am 06. November 2024 fand aus diesem Anlass mit allen Mitgliedern und Gästen die Jahreshauptversammlung und der 100-Jahre Festakt im Kino Kosmos in Berlin statt. Nach 17 Jahren als Präsident beendete Kurt Bodewig seine erfolgreiche und engagierte Tätigkeit und wurde von den DVW-Delegierten einstimmig zum Ehrenpräsidenten gewählt. Als seine Nachfolgerin an der Spitze der Deutschen Verkehrswacht wurde ebenfalls einstimmig Kirsten Lühmann gewählt. Die Landesverkehrswacht Brandenburg dankt Kurt Bodewig herzlichst für sein langjähriges und überaus erfolgreiches Wirken und freut sich zugleich auf die künftige Zusammenarbeit mit Kirsten Lühmann.

Im Rahmen dieses besonderen Jubiläums wurde auch der 25. „mobil&sicher“ Preis verliehen. Die Kreisverkehrswacht Elbe-Elster hat mit ihrem Projekt „Der sichere Schulweg“ den „mobil und sicher“ Preis in Bronze erhalten! Herzlichen Glückwunsch an die engagierten Verkehrswächter in Finsterwalde!

Bester Radfahrer des Landes 2024 kommt aus Brandenburg an der Havel

Tolle Stimmung, viele Zuschauer und Unterstützer, vor allem  Eltern und Großeltern begleiteten die knapp 60 Schülerinnen und Schüler des diesjährigen 26. Landeswettbewerbs zum besten Radfahrer Brandenburgs.

Unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für  Bildung, Jugend und Sport (MBJS) eröffneten der Präsident der Landesverkehrswacht, Jörg Vogelsänger, MdL, der Präsident der Deutschen Verkehrswacht, Prof. Kurt Bodewig und die Staatssekretärin des MBJS, Claudia Zinke die Veranstaltung, die zum wiederholten Mal in der Potsdamer Karl Foerster Schule stattfand.

Bei stürmischem aber sonnigem Wetter sorgte zum ersten Mal das Jazz Ensemble des Brandenburger Polizeiorchesters für einen stimmungsvollen und beschwingten Rahmen.

Nach dem Absolvieren der Einzeldisziplinen – Wissenstest, Langsamfahren, Fahrradparcours, öffentlicher Straßenraum –  konnten der Präsident der Landesverkehrswacht Jörg Vogelsänger, MdL, und der DVW-Präsident Kurt Bodewig die  die Besten im Einzel- und Mannschaftswettbewerb  küren.

Sieger wurde  Ilias Berndt aus Brandenburg a.d.H. vor Betty Eichmann aus Eisenhüttenstadt und Levi Diekvoß aus Potsdam.

Den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegte die Mannschaft Potsdam 1, gefolgt von Elbe-Elster und Oder-Spree 2: herzlichen Glückwunsch!

“Gewonnen haben an diesem Tag alle. Hoch motiviert wurden die Wettkämpfe absolviert, Teamgeist gefördert, und das theoretische und praktische Wissen zur Rad-Verkehrssicherheit abgerufen. Bleibt aktiv und gesund auf dem Fahrrad und seid Botschafter für sicheres Radfahren in Eurer Schule“, sagte Jörg Vogelsänger nach der gelungenen Veranstaltung.

Ein herzlicher Dank gilt der gastgebenden Karl Foerster Schule und den verlässlichen und engagierten Partnern, insbesondere dem Polizeipräsidium Brandenburg, der Polizeiinspektion Potsdam, dem ADAC Berlin-Brandenburg, der Unfallkasse Brandenburg, dem Netzwerk Verkehrssicherheit, den Landesministerien, insbesondere dem MIK und dem MBJS, den BUSS-Beraterinnen und-Beratern sowie den Verkehrswachten Potsdam, Potsdam-Mittelmark und Oranienburg, ohne deren Hilfe die Veranstaltung nicht hätte stattfinden können.

Auf individuelle Nachfrage können die entsprechenden Einzel- und Mannschaftswertungen unter t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de angefragt werden.

Landeswettbewerb „Bester Radfahrer 2024“

Die Landesverkehrswacht Brandenburg lädt für den 28. September 2024 zum Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ ein. Die Veranstaltung findet von 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr an der Karl- Foerster- Schule in Potsdam statt.

Die Schirmherrschaft für diesen Landeswettbewerb hat der Minister für Bildung, Jugend und Sport, Steffen Freiberg, übernommen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind 60 Qualifizierte der Kreis-, Regional- und Stadtmeisterschaften aus ganz Brandenburg. Mädchen und Jungen wetteifern beim Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ in Einzel- und Mannschaftswettbewerben. Sie müssen einen anspruchsvollen Fahrradparcours und eine Langsam-Fahrstrecke absolvieren, ihr theoretisches Wissen zur Radfahrsicherheit unter Beweis stellen sowie auf einer Strecke von ca. 1,7 km sicheres Fahren im öffentlichen Straßenverkehr demonstrieren.

Der Präsident der Landesverkehrswacht Jörg Vogelsänger betont: „Die Radfahrausbildung von Schülerinnen und Schülern in der 3. und 4. Klasse ist Grundlage für verkehrssicheres Verhalten im Jugendalter.“

Bildungsstaatssekretärin Claudia Zinke, die den Wettbewerb eröffnen wird, begrüßt die Ausrichtung dieser Veranstaltung: „Die Mobilitäts- und Verkehrserziehung ist ein fester Teil der schulischen Bildung. Und der Wettbewerb ‚Bester Radfahrer‘ leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit vor allem unserer Kinder und Jugendlichen. Auf diesem Fahrradturnier können die Kinder beweisen, wie gut und sicher sie mit ihrem Rad klarkommen. Ich möchte der Landesverkehrswacht Brandenburg dafür danken, dass sie jedes Jahr wieder diesen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ausrichtet.“

Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Brandenburg, der Unfallkasse Land Brandenburg und weiteren Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit werden die Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, Prof. Kurt Bodewig und Jörg Vogelsänger die Siegerehrung für die Wettbewerbsbesten vornehmen.

Rückfragen an Dr. Tobias Weiler,  Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. unter Telefon: 0331-502027 oder mobil unter: 0151 50126386.

Achtung und Rücksicht: ABC-Schützen unterwegs

Achtung und Rücksicht: ABC-Schützen unterwegs                                     

Am 2. September 2024 beginnt für viele Mädchen und Jungen in Brandenburg ein neuer Lebensabschnitt. Es geht zum ersten Mal zur Schule. Doch dieser neue Lebensabschnitt beginnt nicht erst im Klassenraum bei der Begrüßung, sondern bereits mit dem Schulweg. In den kommenden Tagen und Wochen, müssen wir immer mit Schülern rechnen, die sich auf ihrem neuen Schulweg erst noch zurechtfinden müssen.

Der Straßenverkehr ist für die ABC-Schützen eine besondere Stresssituation. Wir sind deshalb alle aufgerufen, in dieser Zeit auf die Kleinen besonders zu achten und entsprechend zu reagieren. Maximale Aufmerksamkeit ist dringend geboten.

Jörg Vogelsänger, Präsident der Landesverkehrswacht sagt dazu: „Danken möchte ich allen, die mit vielen Aktionen bereits jetzt auf den ersten Schultag und die besondere Situation für unsere Kinder hinweisen. Im Übrigen sollte sich gerade jetzt jeder seiner Vorbildfunktion bewusst sein. Das betrifft in besonderer Weise das Überqueren der Straße, der größte Gefahrenpunkt für den Schulweg.  Den ABC-Schützen wünsche ich einen guten Start und natürlich viel Freude in der Schule. Das Thema „Sicherer Schulweg“ wird von den Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit im Land Brandenburg (Polizei, Unfallkasse, ADAC, den Verkehrswachten und dem Netzwerk Verkehrssicherheit) über das ganze Schuljahr begleitet.“

Am Montag, dem 02.09.2024 ab 07.30 Uhr wird sich die Landesverkehrswacht Brandenburg anlässlich des zentralen Schulstart-Termins an der Bruno-H. Bürgel-Schule (Breite Straße 69, 16225 Eberswalde) beteiligen. Dabei erhalten 70 Erstklässler die roten Schulanfänger-Basecaps der Verkehrswacht, auf dass sie in ihren ersten Schulwochen im Straßenverkehr noch besser gesehen werden.

„Wo immer Fahrzeugführer kleine Schulkinder mit roten Mützen sehen, ist besondere Aufmerksamkeit geboten!  Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger“, so Jörg Vogelsänger.

Für weitere Rückfragen:

Dr. Tobias Weiler

Geschäftsführer

Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.

t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

Brandenburgs beste Schülerlotsen gekürt

Potsdam/Falkensee, 10.06. Juni 2024: Am Samstag, dem 08. Juni 2024 fand der 20. Landeswettbewerb „Bester Schülerlotse“ statt

Am 8. Juni 2024 konnten die besten Brandenburger Schülerlotsen in Falkensee beim mittlerweile 20. Landeswettbewerb in 5 Kategorien (Praxistest, Geschwindigkeiten schätzen, Wissenstest, Erste Hilfe, Entfernungen schätzen und Bremstest) ihr Wissen unter Beweis stellen. Der Falkenseer Bürgermeister Heiko Richter eröffnete die Veranstaltung, die Siegerehrung wurde unter anderem durch den Beigeordneten des Landkreises Havelland, Michael Koch, und das Vorstandsmitglied der Landesverkehrswacht Brandenburg, Manuel Helbig, begleitet.

Auf dem Siegerpodest standen drei Schülerlotsinnen: Siegerin wurde in diesem Jahr Sophie Turko aus Falkensee vor Zoe Luise Schilling aus Potsdam und Leonie Okun aus Wandlitz.

Partner des diesjährigen Wettbewerbs war die Verkehrswacht Havelland. Unterstützt wurde die Veranstaltung weiterhin durch die gastgebende Havelbus Verkehrsgesellschaft, die Unfallkasse Brandenburg, die DEKRA Automobil GmbH, die DLRG, die Polizei Brandenburg, das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg und ehrenamtliche Helfer aus der Verkehrswacht Cottbus.

Die wichtigste Aufgabe der zurzeit rund 600 Brandenburger Schülerlotsen (auch Verkehrshelfer genannt) ist es, jüngere und unerfahrene Mitschüler über die Straße zu leiten und ihren Schulweg an gefährlichen Stellen zu sichern. Schülerlotsen werden im Grundschulalter ausgebildet und eingesetzt. Der Lotsendienst ist freiwillig. Die Schule kooperiert dabei eng mit den Ausbildern von Verkehrswacht und Polizei. Im Land Brandenburg können die jungen Verkehrshelfer bereits ab 11 Jahren ausgebildet werden und zum Einsatz kommen. Der Landeswettbewerb der besten Schülerlotsen als eigenständiges Projekt der Verkehrssicherheitsarbeit wird jährlich vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gefördert.

Ansprechpartner für die Presse:
Dr. Tobias Weiler                                                                                              
Geschäftsführer

Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.

t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

Fotos: Verkehrswacht Cottbus/ Jan Hornhauer

Landeswettbewerb „Bester Schülerlotse“ findet am 08.06.2024 in Falkensee statt


Potsdam/Falkensee: Am Samstag, dem 08. Juni 2024 wird der beste Schülerlotse des Landes Brandenburg gekürt


Die wichtigste Aufgabe der zurzeit rund 600 Brandenburger Schülerlotsen (auch Verkehrshelfer genannt) ist es, jüngere und unerfahrene Mitschüler über die Straße zu leiten und ihren Schulweg an gefährlichen Stellen zu sichern. Schülerlotsen werden im Grundschulalter ausgebildet und eingesetzt. Der Lotsendienst ist freiwillig. Die Schule kooperiert dabei eng mit den Ausbildern von Verkehrswacht und Polizei.
Am 8. Juni 2024 Juni werden die besten Schülerlotsen in Falkensee beim Landeswettbewerb in 5 Kategorien- Geschwindigkeiten schätzen, Wissenstest, Erste Hilfe, Entfernungen schätzen und Bremstest- ihr Wissen unter Beweis stellen und die oder den Besten küren.
Partnerverkehrswacht der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. ist dieses Jahr die Verkehrswacht Havelland. Gastgeber ist die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH, die die Schülerlotsen auf ihrem Betriebshof am 08.06.2024 um 10.00 Uhr in Falkensee empfängt. Unterstützt wird die Veranstaltung weiterhin durch die Unfallkasse Brandenburg, die DEKRA Automobil GmbH, die DLRG, die Polizeiinspektion Havelland, das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg und weitere ehrenamtliche Helfer. Der Falkenseer Bürgermeister Heiko Richter wird die Veranstaltung eröffnen, die Siegerehrung wird unter anderem durch den Beigeordneten des Landkreises Havelland, Michael Koch, und das Vorstandsmitglied der Landesverkehrswacht Manuel Helbig begleitet.
Im Land Brandenburg können die jungen Verkehrshelfer bereits ab 11 Jahren ausgebildet werden und zum Einsatz kommen. Der Landeswettbewerb der besten Schülerlotsen als eigenständiges Projekt der Verkehrssicherheitsarbeit wird jährlich vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gefördert.


Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Tobias Weiler

Geschäftsführer
Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.
t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

Landesverkehrswacht Brandenburg unterstützt die bundesweite Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“

Mit der auch in diesem Jahr an Brandenburger Grundschulen stattfindenden Informationskampagne „Die Gefahren des toten Winkels am LKW“, die am 08.04.2024 im Havelland begonnen hat, begleiten die Landesverkehrswacht Brandenburg und die VSBB (Verkehrssicherheit Berlin-Brandenburg GmbH) die bundesländerübergreifende Verkehrssicherheitsaktion „sicher. mobil. leben“, die diese Woche in Brandenburg vom Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK) koordiniert wird. Während die Brandenburger Polizei am bundesweiten Aktionstag am 17.04. schwerpunktmäßig  die Sicherheit des Güterverkehrs auf den Brandenburger Autobahnen kontrolliert und präventiv begleitet, steht im Mittelpunkt der Informationskampagne von LVW und VSBB die Sensibilisierung jüngerer Verkehrsteilnehmer für die Sichtmöglichkeiten von LKW-Fahrern und umsichtiges Verhalten als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr.

Die Informationskampagne „Die Gefahren des toten Winkels am LKW“ wird seit 2009 als Kooperationsprojekt zwischen Landesverkehrswacht Brandenburg und VSBB Verkehrssicherheit Berlin-Brandenburg GmbH an Brandenburger Grundschulen für die Klassenstufen 4 – 6 angeboten. Landesweit stehen jährlich über 50 Veranstaltungen in allen Landesteilen auf dem Programm, die Buchung der Veranstaltungen erfolgt nach Aufforderung durch die VSBB individuell durch die einzelnen Schulen. Wie in allen Jahren zuvor waren auch 2024 alle angebotenen Termine in kürzester Zeit ausgebucht. Ergänzt wird die Aktion permanent durch Sensibilisierung der Transportunternehmer und LKW-Fahrer im Rahmen der Informationsdienste der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg e. V. für ihre Mitgliedsunternehmen und die Weiterbildungsveranstaltungen für LKW-Fahrer im Rahmen der Berufskraftfahrerqualifikation.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an:

Dr. Tobias Weiler

Geschäftsführer

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„Wer kifft, fährt nicht!“

Verkehrssicherheit und Cannabis-Legalisierung

Am 22.03.2024 hat auch der Bundesrat grünes Licht für das umstrittene Cannabisgesetz der Bundesregierung gegeben. Damit ist Kiffen ab dem 1. April für Erwachsene weitgehend legal.

Die Landesverkehrswacht Brandenburg (LVW) befürchtet, dass im Straßenverkehr ein Anstieg der Fahrten unter Cannabis-Einfluss zu erwarten ist.

Der Präsident der Landesverkehrswacht Jörg Vogelsänger warnt in diesem Zusammenhang vor den Folgen: „ Nur weil die Droge nun größtenteils legalisiert ist, bleibt das Fahren unter Cannabis-Einfluss gefährlich. Für alle muss daher gelten: wer kifft, fährt nicht.“

Für die Zukunft sind, so die Landesverkehrswacht, umfangreiche Aufklärungs- und Informationsmaßnahmen erforderlich, bei denen zur Auswirkung des Rauschmittels auf die individuelle Fahrtüchtigkeit informiert werden muss und auch der gefährliche Mischkonsum von Alkohol und Cannabis zu thematisieren ist. Kernbotschaft muss die Notwendigkeit einer strikten Trennung von Drogenkonsum und aktiver Verkehrsteilnahme sein.

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Dr. Tobias Weiler

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Verkehrsunfallbilanz 2023 in Brandenburg: Zahl der Verkehrsunfalltoten auf niedrigstem Niveau.

Aber: mehr Verkehrsunfälle mit Kindern, jungen Erwachsenen und Senioren: Verkehrssicherheitsarbeit muss weiterhin hohe Priorität genießen

Die Zahl der Verkehrsunfalltoten ist im Land Brandenburg im Jahr 2023 weiter gesunken: in 2023 sind 108 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen (2022: 112). Jedoch ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der dabei Verletzten auf insgesamt 74.037 angestiegen: das sind 3,5% mehr als in 2022. Das geht aus der aktuellen Unfallbilanz hervor, die Innenminister Michael Stübgen, Verkehrsminister Rainer Genilke und Polizeipräsident Oliver Stepien heute in Potsdam vorgestellt haben. Laut der vorliegenden Daten sind insbesondere die Verkehrsunfälle mit Kindern (+1%), mit jungen Erwachsenen (+10,2%), mit Senioren (+4,7%) sowie mit Fußgängern (+8,7%) gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg  (LVW), Jörg Vogelsänger,  kommentiert die aktuellen Zahlen wie folgt: „Auch wenn die Zahl der Verkehrstoten in Brandenburg rückläufig ist, bleibt die kontinuierliche, über die Altersgruppen hinweg angelegte Verkehrssicherheitsarbeit in der Fläche ein wesentliches Element bei der Bekämpfung der Verkehrsunfälle. An der „Vision Zero“ muss auf jeden Fall festgehalten werden.“

LVW-Präsident Jörg Vogelsänger betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit insbesondere von präventiver Verkehrssicherheitsarbeit, wie sie die örtlichen Verkehrswachten in Brandenburg leisten: „Die  Arbeit unserer ehrenamtlichen Verkehrswächter trägt ganz wesentlich zu einer erhöhten Wachsamkeit und zu einem sichereren Verhalten im Straßenverkehr bei.“

In der Präventionsarbeit der LVW hat die Sicherheit von  Kindern, Jugendlichen, Senioren und Radfahrenden als besonders vulnerable Gruppen im Straßenverkehr einen hohen Stellenwert. Sowohl bei der Verkehrserziehung von der Kita bis zur Radfahrausbildung in der Grundschule, als auch bei der Sicherheit älterer Menschen auf dem Pedelec finden mit der langjährigen Unterstützung der Landesregierung zielgruppenorientierte Veranstaltungen statt. Wichtig ist aber auch, dass die Rahmenbedingungen für sicheren Radverkehr beispielsweise durch sinnvolle Infrastrukturprojekte verbessert werden, so Vogelsänger.

Die geplante Cannabis-Legalisierung ist, so der LVW-Präsident, für eine nachhaltige Verkehrssicherheit alles andere als zuträglich. Nach einer Legalisierung wird sowohl mit einer Veränderung des Konsumverhaltens als auch der Häufigkeit des Fahrens unter Cannabiseinfluss zu rechnen sein.

Die Landesverkehrswacht Brandenburg begrüßt, dass mit dem jüngst verabschiedeten  Mobilitätsgesetz der Verkehrssicherheit als einem der wesentliche Pfeiler moderner Verkehrspolitik Rechnung getragen wird. Die Landesverkehrswacht erwartet auch von dem noch in dieser Legislaturperiode zu verabschiedenden Verkehrssicherheitsprogramm 2034, dass es den besonderen Herausforderungen  der brandenburgischen Verkehrsinfrastruktur, der E-Mobilität und vor allem der Sicherheit von Kindern, Radfahrenden und Senioren gerecht wird und damit die Verkehrsunfälle in Brandenburg weiter gesenkt werden können.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Tobias Weiler

Geschäftsführer

Mail      t.weiler@landesverkehrswacht-brandenburg.de

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