Brandenburg trägt Trauer…. 24.02.2016 Potsdam, 22.02.2016: Zur Verkehrsunfallbilanz des Landes Brandenburg im Jahr 2015 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg Rainer Genilke, MdL: ….zumindest die Landesverkehrswacht sieht in der Veröffentlichung der Unfallzahlen einen tiefen Grund zur Trauer um die 179 getöteten und 10.771 verletzten Verkehrsteilnehmer. Das ist ein Spitzenplatz im Ländervergleich bei den Toten und Verletzten, den wir nicht haben wollen! Negativtrends müssen wir bei Unfällen unter Beteiligung von Senioren feststellen – sowohl in der Zahl als auch in der Schwere. Die Landesverkehrswacht sieht es als Herausforderung an, ständig am Ziel der drastischen Verringerung des Verkehrsunfallgeschehens mitzuarbeiten und uns der Vision Zero anzunähern. Doch davon sind wir leider nach den Zahlen von 2015 weit entfernt. Darüber sind wir traurig, wollen wir doch mit unserer sehr engagierten ehrenamtlichen Arbeit für mehr Sicherheit, für mehr Unfallvermeidung und für mehr regelkonformes Verkehrsverhalten werben. Wir kämpfen als Verkehrswacht darum, Jeden und Jede zu erreichen und Verkehrsunfälle mit seinen schlimmen Folgen nicht zuzulassen. Weil präventive Bemühungen allein nicht fruchten, machen wir die Forderung auf, bei Geschwindigkeitskontrollen, Alkohol- und Drogentests, die eine hohe Personalintensität erfordern, nicht nachzulassen und den Kontrolldruck auf die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Wir hoffen sehr, dass unsere gemeinsame, sehr partnerschaftliche Arbeit mit der Polizei Fortsetzung findet und eine nicht nur sporadische sondern konsequente Verkehrsüberwachung den Grundstein für eine erfolgreiche Unfallreduzierung und Vermeidung legt. Mit stärkerer Präsenz und erhöhter Kontrolltätigkeit muss die Polizei die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und des Alkohol- und Drogenverbotes durchsetzen. Die Verkehrswacht hält weiter an ihrer Forderung nach absolutem Alkohol- und Drogenverbot für Kraftfahrer fest.
Brandenburgs beste Schülerlotsen kommen aus Spremberg, Cottbus und dem Havelland 12.07.2016 Potsdam, 03.07.2016: 22. Landesausscheid der Schülerlotsen erfolgreich in Cottbus durchgeführt Beim diesjährigen Landesausscheid der Schülerlotsen in Cottbus setzte sich die Spremberger Schülerlotsin Sophie Najork (11 Jahre) mit einem Punkt Vorsprung an die Spitze der Brandenburger Schülerlotsen. Sie ist damit die beste Schülerlotsin des Landes Brandenburg und wird unser Bundesland im September beim Bundeswettbewerb in Fulda vertreten. Platz 2 ging an den Vorjahressieger Jonatan Peters (12 Jahre) von der sportbetonten Grundschule aus Cottbus und den 3. Platz belegte Lucas Kadelka (11 Jahre) aus dem Havelland. Brandenburgs Bildungsstaatssekretär Dr. Thomas Drescher eröffnete gemeinsam mit den Präsidenten der Landesverkehrswacht Brandenburg, Rainer Genilke, und Thomas Bergner, Leiter des Geschäftsbereiches für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Bürgerservice den Landeswettbewerb. Dr. Thomas Drescher ging auf die Notwendigkeit des Schülerlotsendienstes für die tägliche Schulwegsicherung ein. So ereigneten sich seit Jahren keine Schulwegunfälle an Straßen und Überwegen, die am Morgen durch Schülerlotsen gesichert werden. Zu den Aufgaben die die jungen Verkehrshelfer absolvieren mussten zählten beispielsweise das Schätzen von Geschwindigkeiten, das Schätzen von Brems- und Anhaltewegen von fahrenden Fahrzeugen, die Anwendung der Ersten-Hilfe sowie ein umfangreicher theoretischer Wissenstest mit Fragen zur Allgemeinbildung, zum Land Brandenburg und zum Straßenverkehr. „Unsere Schülerlotsen haben bei allen zu bewältigenden Aufgaben durchweg positiv abgeschnitten. Das unterstreicht die gute Schülerlotsenarbeit und Ausbildung im Land Brandenburg“, fasst Manuel Helbig, Geschäftsführer der gastgebenden Cottbuser Verkehrswacht zusammen.
Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ 2016 13.09.2016 Potsdam, 12. September 2016: Radfahrausbildung in Klasse 4 ist Grundlage für verkehrssicheres Verhalten im Jugendalter – Zum diesjährigen Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. , der am Samstag, den 17.09.2016 von 10:00 bis 14:30 Uhr in Potsdam, an der Karl- Foerster- Grundschule, Kirschallee 172, in 14469 Potsdam, stattfindet, erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Rainer Genilke, MdL: Am Samstag, den 17.9.2016 werden die besten Mädchen und Jungen beim Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ um Einzel- und Mannschaftssieg kämpfen. Am Samstag, den 17.9.2016 werden die besten Mädchen und Jungen beim Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ um Einzel- und Mannschaftssieg kämpfen. Die Teilnehmer –ausgeschrieben für 80 Qualifizierte der Kreis- und Stadtmeisterschaften aus ganz Brandenburg, müssen einen anspruchsvollen Fahrradparcours und eine Langsam- Fahrstrecke absolvieren, ihr theoretisches Wissen zur Radfahrsicherheit unter Beweis stellen und sicheres Fahren im öffentlichen Straßenverkehr demonstrieren. Mit einer soliden und nachhaltigen Ausbildung für sicheres Radfahren sollen die Kinder den Grundstein erhalten, um im späteren Leben als Verkehrsteilnehmer sicher und unfallfrei den Straßenverkehr meistern zu können. Im Jahr 2015 wurden im Land Brandenburg 1009 Kinder im Alter von 0-15 Jahren verletzt und 5 getötet. Die Schirmherrschaft für den Landeswettbewerb trägt die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Frau Kathrin Schneider. Der Präsident der Landesverkehrswacht, Herr Rainer Genilke, MdL wird mit der gastgebenden Schulrektorin den Landeswettbewerb um 10.00 Uhr eröffnen. Gemeinsam mit der von der Verkehrsministerin entsandten Staatssekretärin Frau Ines Jesse und der Vertreterin der Unfallkasse Brandenburg, Frau Sydow wird der Präsident die Siegerehrung gegen 13.45 Uhr vornehmen.
„Jeden kann es treffen“ –Ausstellung für mehr Verantwortung im Straßenverkehr im Brandenburger Landtag wurde von 33 Schulklassen mit 660 Schülern und Auszubildenden besucht 16.11.2016 Wie drastisch sich ein Verkehrsunfall auf Lebenspläne und den Alltag auswirken kann, haben rund 660 Schülerinnen und Schüler erfahren, die die Ausstellung im Foyer des Landesrechnungshofes besucht haben. Unter dem Titel „Verkehrssicherheit: Es geht um Dein Leben – Jeden kann es treffen“ kamen Betroffene, Hinterbliebene, Helfer oder Verursacher eines Verkehrsunfalls zu Wort. Das Projekt „Es geht um Dein Leben – jeden kann es treffen“ der Landesverkehrswacht Brandenburg wollte junge Menschen erreichen und hat hoffentlich dazu beigetragen, sie zu einem verantwortungsbewussten und umsichtigen Handeln im Straßenverkehr zu animieren. Im Jahr 2015 kamen 179 Menschen in Brandenburg im Straßenverkehr ums Leben, davon waren 34 im Alter von 15-25 Jahre. Der Präsident der Landesverkehrswacht Rainer Genilke, MdL, betonte, dass die Verkehrswachtorganisation im Land Brandenburg Bildung und Aufklärung zur Verkehrssicherheit als eine der wichtigsten Aufgaben ansieht und mit ihren Angeboten an alle Altersgruppen – hier besonders an die Hochrisikogruppe der jungen Verkehrsteilnehmer von 17 bis 25- einen Beitrag leisten will, Unfälle zu vermeiden. Ein Foto finden Sie hier.