Uneinsichtigen Parksündern und Rad-Falschfahrern soll es ans Geld gehen 03.03.2013 Potsdam, 28. März 2013: Zu der ab 1. April 2013 in Kraft tretenden Änderung der Bußgeld-Verordnung erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. Jürgen Maresch, MdL: Die Landesverkehrswacht Brandenburg begrüßt die ab 01. April 2013 in Kraft tretenden Änderungen in der Bußgeld Verordnung. Seit mehr als 20 Jahren gab es keine Erhöhung der Falschparkersätze. Einige der Änderungen, die zum 1. April 2013 wirksam werden, sind überfällig. Das betrifft aus Sicht der Landesverkehrswacht insbesondere sicherheitsgefährdendes Verkehrsverhalten von Radfahrern wie – Falsches Einbiegen in Einbahnstraßen – 20 bis 35 Euro (bisher 15 – 30 Euro) -Nichtnutzung eines vorhandenen Radweges – 20 Euro (bisher 15 Euro) oder Befahren in entgegengesetzer Richtung – Fahren ohne Licht – 20 Euro (bisher 10 Euro).Die geplanten Anhebungen können ein Beitrag sein, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr muss auch entsprechend geahndet werden können. Dafür wurden jetzt Voraussetzungen geschaffen. Gleichwohl gibt die Landesverkehrswacht Brandenburg zu bedenken, dass hier auch ein konsequenter Verfolgungsdruck seitens der Polizei und der Ordnungsbehörden aufgebaut werden muss. Nach uns vorliegenden Berichten gelingt dies jedoch immer weniger, da auf Grund von personellen Engpässen die Kontrolle des ruhenden und laufenden Straßenverkehrs eine immer geringere Priorisierung erfährt. Die Unfallzahlen für Brandenburg, vor allem bei Fahrradfahrern, zeigen zwar einen geringfügigen Rückgang von 3.562 Unfällen im Jahr 2011 auf 3.461 Unfällen im Jahr 2012. Aber bei den getöteten Fahrradfahrern, die Hauptverursacher der Unfälle waren, ist ein Anstieg von 28, 6 Prozent zu verzeichnen. Grundsätzlich ist ein Rückgang von Unfällen mit getöteten Fahrradfahrern zu verzeichnen. ( 2011: 24 zu 2012: 18).
Jahreshauptversammlung der Landesverkehrswacht 22.04.2013 Potsdam, 22.04.2013: Im Ergebnis der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Landesverkehrswacht Brandenburg erklärt der Präsident der LVW Brandenburg e.V., Jürgen Maresch: Verlässlichkeit und Stabilität in der Zusammenarbeit und Förderung sind Grundvoraussetzungen für die ehrenamtliche Verkehrssicherheitsarbeit im Land! Vor dem Hintergrund großer Erwartungen und wichtiger Aufgaben, die vor allen Verkehrssicherheitsakteuren im Land Brandenburg mit der Neukonzipierung eines Verkehrssicherheitsprogramms bis zum Jahr 2024 stehen, stellten am Wochenende die 50 Delegierten der 667 Verkehrswachtmitglieder im Land Brandenburg fest, dass Ehrenamt und präventive Verkehrssicherheitsarbeit gut zusammenpassen und alle Verkehrswächter hoch motiviert und willens sind, diese Aufgabe anzunehmen. Das wird aber langfristig nur möglich sein, wenn die Partner und bisherigen Unterstützer weiter mit am Ball bleiben. Gerade in der schulischen Verkehrserziehung- von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II ist Sicherheit im Straßenverkehr nicht zum Nulltarif zu haben. Wir bedauern sehr, dass Verkehrsbildung zum Randthema verkommt und viele meinen, nur durch ihre Teilnahme am Straßenverkehr schon gebildet genug zu sein. Die Verkehrswächter wiederholten einige ihrer Forderungen nach Stärkeres Engagement der Landesregierung im Hinblick auf die Verkehrserziehung und interministerielle Zusammenarbeit Verbesserung der Vernetzung der Beteiligten (Eltern, Schule, Institutionen, Polizei) Verkehrserziehung in Kindertagesstätte und Schule Verbindliches Stundenpensum zur Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung im Lehrplan, in allen Schulstufen Einführung einer Verwaltungsvorschrift zur Radfahrausbildung an Schule. Wir brauchen die Polizei als verlässliche und präsente Partner vor Ort. Wir haben Angst, dass dies bald nicht mehr so sein wird. Das Ehrenamt der Verkehrswächter kann nicht allein und losgelöst agieren.
Erlass zu Schulpartnerschaften bringt wenig Neues 13.05.2013 Potsdam, 11. Mai 2013: Zum am Freitag unterzeichneten gemeinsamen Erlass des Bildungs- und des Innenministeriums zu Schulpartnerschaften erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Die Landesverkehrswacht Brandenburg begrüßt das Bemühen von Bildungs- und Innenministerium die Zusammenarbeit von Schule und Polizei zur polizeilichen Präventionsarbeit an Schulen zu erhalten. Dazu soll ein aktualisiertes Abkommen dienen. „ Im Bereich Schule und Polizei setzen wir die bewährte Arbeit auf neuer und inhaltlich aktualisierter Grundlage fort: Prävention hat Zukunft!“ sagte Innenminister Woidke. Allerdings habe ich mir von dem 4-seitigen Erlass mehr erhofft. Der große Wurf ist ausgeblieben. Nichts, was nicht schon bekannt und oder bereits umgesetzt wird. Ansprechpartner der verschiedenen Ebenen von Landesebenen bis lokale Ebene werden definiert, Präventionsfelder aufgezählt. Dabei ist eins von 5 Zielen die „zielgruppenorientierte Verkehrsunfallprävention“. Das ist der Verkehrswacht, die wie doch Verkehrserziehung und Bildung als Präventivmaßnahmen ein Schulen als eine unserer wichtigsten Aufgaben sehen, zu wenig. Bleibt zu hoffen, das der im Erlass formulierte Satz „die gegenseitigen Ansprechpartner der lokalen Ebenen, die Schulleitungen und die Polizeiinspektionen ermitteln die örtlichen Bedarfe an Präventionsmaßnahmen, ,,nach Auswertung der polizeilichen ……Verkehrsunfalllagenbilder und der individuellen persönlichen Problemstellung.“ Wichtige Forderungen der Verkehrswacht an die Entscheider in der Politik waren vorher deutlich formuliert: deutliche Festschreibung von Verantwortungen, z.B. in Verwaltungsvorschrift zur Radfahrausbildung Veränderungen im BUSS-System zugunsten von präventiver Verkehrssicherheitserziehung an Schule fanden aber leider keine Aufnahe in den Erlass. So haben wir wieder ein schönes Papier mit vielen allgemein-unverbindlichen Festlegungen.
„Bester Schülerlotse“ 2013 10.06.2013 Potsdam, 09. Juni 2013: Der Landeswettbewerb „Bester Schülerlotse“ der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. fand am Samstag, den 08.06.2013 Cottbus statt. Zu den Ergebnissen erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Am Samstag haben die 30 besten Schülerlotsen beim Landeswettbewerb ihr Können verglichen. Am Start waren 26 Delegierte aus den Kreisen und Kreisfreien Städten. Veranstalterin des jährlich stattfindenden Landeswettbewerbs ist die Landesverkehrswacht Brandenburg. Ausrichterin war in diesem Jahr wiederholt die Verkehrswacht Cottbus, da die Schülerlotsengruppe aus Cottbus den Vorjahressieger 2012 stellte. Gefördert wird der Wettbewerb vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft deren Staatssekretärin Frau Kathrin Schneider und der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg Herr Jürgen Maresch am Ende die Sieger und Platzierten mit Pokalen und Preisgeschenken ehrten. Der Wanderpokal für den Besten Schülerlotsen des Landes verbleibt nun nach 3-maligem Sieg in Cottbus. Sieger 2013 war Nico Fahrentz aus Cottbus, die Plätze 2 und 3 belegten Vanessa Stehr und Marcel Leutert, beide ebenfalls aus Cottbus. Alle 3 Schülerlotsen kommen aus der Christof- Kolumbus- Grundschule Cottbus- Sandow. Der Sieger wird das Land Brandenburg am 20./21.09.2013 beim Bundeswettbewerb in Bremen vertreten.
Rücksicht für Schulanfänger steht ganz obenan 01.08.2013 Potsdam, 01. August 2013: Zum Schuljahresbeginn in Brandenburg am 05.08.2013 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jürgen Maresch, MdL: Nach 6 Ferienwochen voll Freizeit, Unbeschwertheit, Erlebnissen und ohne viele Gedanken an Schule, beginnt am 05. August in Brandenburg der Unterricht. Ab diesem Tag gehen etwa 20.200 Schulanfänger wöchentlich ihren Schulweg. Bis sie sicherer geworden sind, ihre Konzentrationsfähigkeit unter Beweis stellen können und die ersten Schwierigkeiten im Schulalltag und auf dem Schulweg überwunden sind, braucht es Zeit und Hilfe. Neben den Eltern und Lehrern sind die ehrenamtlichen Mitglieder der Brandenburger Verkehrswachten einsatzbereit, den Schulanfängern diese Hilfe zu geben. Mit gezielten, auf den besonderen Anlass hinweisenden Aktionen – wie gelbe Spannbänder am Straßenrand der Kommunen – machen die Verkehrswachten mit ihren Partnern der Polizei, der Unfallkasse die Verkehrsteilnehmer auf die veränderte Situation im Straßenverkehr Anfang August wegen der vielen Schulanfänger aufmerksam. Viele Schulanfänger erhalten zum Schuljahresbeginn von den Verkehrswachten eine weithin sichtbare rote Mütze und reflektierende Blinkis. Diese Ausstattung soll durchaus für längere Zeit Begleiter der Schulanfänger sein und andere Verkehrsteilnehmer besonders an Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit erinnern. Ab Anfang August sind an Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe und Gesellschaften Plakate angebracht, die den Schuljahresbeginn signalisieren. Alle Autofahrerinnen und Autofahrer sind aufgerufen, gerade in dieser Zeit noch rücksichtsvoller, noch aufmerksamer unterwegs zu sein. Verstärkt werden am ersten Schultag, aber auch in den Monaten danach, die Verkehrswachten in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Ordnungsämtern ihre Geschwindigkeitsmesstafeln vor den Schulen im Einsatz haben. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen vor den Schulen müssen unbedingt beachtet werden! Schülerlotsen, die wie Busbegleiter und Schulbuslotsen zu den Schulwegdiensten gehören, werden in bewährter Art und Weise ihren Mitschülern ein sicheres Überqueren von Strassen ermöglichen.Lassen Sie uns gemeinsam an unserem Ziel arbeiten, die Unfallzahlen von Kindern im Besonderen deutlich zu senken. Nehmen wir den ersten Schultag 2013 als wunderbaren Anlass. Der Präsident der Landesverkehrsverkehrswacht Jürgen Maresch wird am Samstag, 03.08. 2013 die Erstklässler der Bauhausschule in Cottbus, A.- Bebel-Straße 43, auf ihrem Weg ins Schulleben begleiten und 9.30 Uhr an der Einschulungsfeier teilnehmen. Minister Jörg Vogelsänger besucht die Goethe-Grundschule in Neuenhagen (MOL). Dort finden die Schuleingangsfeiern ab 9.30 Uhr statt.
Bester Radfahrer gesucht 13.09.2013 Potsdam, 10. September 2013: Zum diesjährigen Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. , der am Samstag, den 14.09.2013 von 09:00 bis 14:30 Uhr in Potsdam an der Karl- Foerster- Grundschule, Kirschallee 172, in 14469 Potsdam, stattfindet, erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Am Samstag, den 14.9.2013 werden die besten Mädchen und Jungen beim Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ um Einzel- und Mannschaftssieg kämpfen. Die Teilnehmer ausgeschrieben für 80 Qualifizierte der Kreis- und Stadtmeisterschaften aus ganz Brandenburg, müssen einen anspruchsvollen Fahrradparcours und eine Langsam- Fahrstrecke absolvieren, ihr theoretisches Wissen zur Radfahrsicherheit unter Beweis stellen und sicheres Fahren im öffentlichen Straßenverkehr demonstrieren. Die Schirmherrschaft für den Landeswettbewerb trägt die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), Frau Martina Münch, die auch einen Ehrenpreis ausgelobt hat. Gefördert wird der Wettbewerb im Rahmen von Aktionen zur Verkehrsunfallprävention vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft. Die Präsident der Landesverkehrswacht, Herr Jürgen Maresch, MdL wird mit der gastgebenden Schulrektorin den Landeswettbewerb um 09.00 Uhr eröffnen. Gemeinsam mit dem vom Innenminister entsandten Leiter der Polizeidirektion West, Herrn Peter Meyritz und dem Vertreter der Unfallkasse Land Brandenburg, Herrn Ploss wird der Präsident die Siegerehrung gegen 13.30 Uhr vornehmen.
Bester Radfahrer des Landes kommt aus Brandenburg a.d.H. 16.09.2013 Potsdam, 16. September 2013: Zu den Ergebnissen des 17. Landeswettbewerbs „Bester Radfahrer“ am 14.09.2013 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Der Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ 2013 in Potsdam war für 56 Teilnehmer aus 18 Mannschaften sehr erfolgreich. Tolle Stimmung, viele Zuschauer und Unterstützer boten den 56 angetretenen Radfahrern, die sich in den Stadt-, Regional- und Kreismeisterschaften qualifiziert hatten eine gute Kulisse für den Landeswettbewerb, der zum wiederholten Male auf dem Gelände der Karl- Foerster- Grundschule in Potsdam durchgeführt wurde. Nach dem Absolvieren der Einzeldisziplinen – Wissenstest, Langsamfahren, Fahrradparcours, öffentlicher Straßenraum – konnten der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL , der Leiter der Polizeidirektion West, Herr Peter Meyritz und Mario Ploss von der Unfallkasse Brandenburg die Besten im Einzel- und Mannschaftswettbewerb küren. Schirmherr des Wettbewerbes war Brandenburgs Bildungsministerin, die den Teilnehmern einen Ehrenpreis stiftete. Auch der Polizeidirektor kam nicht mit leeren Händen und brachte als Preis die Teilnahme an einem Ausbildungstag bei der Brandenburgischen Hundestaffel der Polizei mit. Gefördert wird der Landeswettbewerb aus Mitteln des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft. Sieger wurde Paul Neumann aus Brandenburg a.d.H, vor Alexander Kunze Landkreis Oder-Spree und Steven John (aus Brandenburg a.d.H.).Den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegte die Mannschaft aus Brandenburg a.d.H. gefolgt von Uckermark und Oder –Spree1.“Gewonnen haben an diesem Tag alle. Hoch motiviert wurden die Wettkämpfe absolviert, Teamgeist gefördert, und das theoretische und praktische Wissen zur Rad-Verkehrssicherheit abgerufen“ sagte Jürgen Maresch am Ende des Wettbewerbes. Die kompletten Ergebnisse finden Sie hier.
Rasern Einhalt gebieten 10.10.2013 Potsdam, 09. Oktober 2013: Zum morgigen bundesweiten Aktionstag gegen Temposünder erklärt Jürgen Maresch, MdL, Präsident der Landesverkehrswacht: Rasern Einhalt zu gebieten ist ein Erfordernis zur Erhöhung der Verkehrssicherheit! Wir als Verkehrswachtorganisation begrüßen die besonders hohe Präsenz und das polizeiliche Großaufgebot im Kampf gegen Raser. Geblitzt werde vor allem an Unfallschwerpunkten und gefährlichen Ecken, so etwa vor Schulen, Ortsdurchfahrten oder an Alleen. Die besondere Notwendigkeit dieser verkehrserzieherischen Aktionen wird durch die Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen zum Schulbeginn offenbart. Dabei gab es erhebliche Uneinsichtigkeit und viele Tempoverstöße. „Mehr sichtbare Polizei und Tempokontrollen sind sinnvoll, weil es um Aufklärung geht und es auch noch vorher transparent angekündigt wird“, sagt Verkehrswachtpräsident Jürgen Maresch.
Verpflichtende Fahrtauglichkeitstests bei Senioren – Landesverkehrswacht sagt nein 22.10.2013 Potsdam, 18. Oktober 2013: Zum Thema Verpflichtende Fahrtauglichkeitstest für Senioren erklärt Jürgen Maresch, MdL, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. : Verpflichtende Fahrtauglichkeitstests bei Senioren – Landesverkehrswacht sagt nein! Der schlimme Unfall in Großräschen /Lausitz – bei dem ein älterer Verkehrsteilnehmer einen schweren Unfall verursachte- lenkt die Leserschaft der Lausitzer Rundschau auf ein Thema: Sollten Senioren einen Fahrtauglichkeitstest – auch noch verpflichtend- absolvieren müssen? Senioren sind die besseren Verkehrsteilnehmer! Die Landesverkehrswacht sieht sich da in voller Übereinstimmung mit zahlreichen anderen Organisationen und auch der Landesregierung: Nein! Senioren benötigen sicher keine verpflichtenden Fahrtauglichkeitstests. Das ist auch in meinen Augen diskriminierend und völlig unangebracht. Bei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Senioren ergibt sich im Jahr 2012 ein Rückgang um 0,3 Prozent auf 9.217 Unfällen. Wenn man berücksichtigt, dass Senioren im Jahr 2012 einen Bevölkerungsanteil von 22,5 Prozent hatten, ist festzustellen, dass der Anteil der Senioren an den selbst verursachten Verkehrsunfällen bei 12,3 Prozent liegt. Fazit also: Es gibt keine Tendenz im Land Brandenburg, dass die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Senioren zunimmt- im Gegenteil. Die These, dass Senioren mehr Unfälle verursachen als andere, ist schlicht und einfach falsch. Deswegen lehnen wir als Landesverkehrswacht auch verpflichtende Gesundheitstests ab, begrüßen aber Initiativen und Aktivitäten, die mit guten Argumenten zu freiwilligen Gesundheitschecks- und Sehtests führen.
Radfahren und Alkohol passen nicht zusammen! 07.11.2013 Potsdam, 07. November 2013: Der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jürgen Maresch, erklärt zum erneuten Vorstoß der Bundesverkehrsministerkonferenz zur Absenkung der Promille-Grenze für Radler: Radfahren und Alkohol passen nicht zusammen! Die Landesverkehrswacht Brandenburg begrüßt außerordentlich den Willen aller Verantwortlichen, den für Radfahrer bestehenden Grenzwert der absoluten Fahruntüchtigkeit auf 1,1 Promille Blutalkoholkonzentration (BAK) im Straßenverkehrsrecht herabzusetzen. Derzeit liegt die Grenze für Radfahrer bei 1,6 Promille BAK. Der bisherige Grenzwert von 1,6 Promille BAK wird der Verkehrssituation nicht mehr gerecht und ist über 20 Jahre alt, seitdem ist der Straßenverkehr und die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge deutlich gestiegen, die Verkehrssituation schwieriger geworden. Betrunkene Fahrradfahrer gefährden sich vor allem selbst, weil sie nicht mehr in der Lage sind, das Gleichgewicht zu halten und Entfernungen und Geschwindigkeiten anderer Verkehrsteilnehmer richtig einzuschätzen.Zudem plädiert die Landesverkehrswacht Brandenburg dafür, dass künftig ein Ordnungswidrigkeitstatbestand für Radfahrer eingeführt wird, der das alkoholisierte Fahren eines Fahrrads ab einer medizinisch zu begründenden Blutalkoholkonzentration verbietet. Bisher ist das Fahren eines Fahrrads ab 1,6 Promille eine Straftat, eine vorgeschaltete Ordnungswidrigkeit gibt es nicht. Das Rad zu nehmen, ist oft eine geeignete Alternative zum Auto. Aber Regeln, die 30 Jahre und älter sind, sind heute nicht mehr angemessen. Deshalb war es überfällig, den Grenzwerte anzupassen. Es sei aber betont, die die Landesverkehrswacht Brandenburg für ein generelles Alkoholverbot für Fahrzeug führende Verkehrsteilnehmer eintritt. Wer fährt trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht! Das muss insgesamt endlich gesellschaftliche Akzeptanz finden!