Die beste Radfahrerin kommt aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg, Spree-Neiße

Potsdam, 12.09.2011: Zu den Ergebnissen des 15. Landeswettbewerbs „Bester Radfahrer“ am 10.09.2011 in der Karl- Foerster- Grundschule der Landeshauptstadt erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Die beste Radfahrerin kommt aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg, Spree-Neiße. 71 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Landeswettbewerb der besten Radfahrer Klasse 4/5 zeigten gute Leistungen und hohe Motivation beim sicheren und regelkonformen Radfahren.

Nach dem Absolvieren der Einzeldisziplinen – Wissenstest mit 30 Fragen, Langsamfahren – je langsamer, desto besser – die besten absolvieren die 10m Strecke in mehr als 40 Sekunden, Fahrradparcours und öffentlicher Straßenraum – konnten der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL und der Repräsentant der Unfallkasse Brandenburg die Besten Radfahrer des Landes Brandenburg im Einzel- und Mannschaftswettbewer küren.

Der Wettbewerb findet seit 15 Jahren als jährlicher Leistungsvergleich am Ende der Radfahrausbildung nach Klasse 4 statt.
Siegerin 2011 wurde Maria Weiss aus Spremberg (Landkreis Spree-Neiße), vor Martin Bache, ebenfalls Spree-Neiße und Robin Lux aus Havelland.
Den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegte Team 1 aus Spree-Neiße gefolgt von den Teams aus der Uckermark und Havelland.

Die sehr guten Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Landkreisen zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren sind.

Zum Anstieg von Verkehrstoten im Land Brandenburg im 1. Halbjahr 2011

Potsdam, 15. September 2011: Zum Anstieg von Verkehrstoten im Land Brandenburg im 1. Halbjahr 2011 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jürgen Maresch, MdL: Dass im Land Brandenburg im ersten Halbjahr 2011 mehr Verkehrstote als im Vergleichszeitraum des Vorjahres zu beklagen sind, ist ein in jedem Fall menschlich bedauerliches Ereignis.

Im Land Brandenburg wurden zwar von Januar bis Juli dieses Jahres 11 Prozent weniger Verkehrsunfälle gemeldet, aber die Zahl der Verletzten und Toten stieg erheblich an. So kamen 91 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, was einer Steigerung um 4 Personen oder umgerechnet 4,6 Prozent entspricht. Knapp 4.900 Verkehrsteilnehmer wurden verletzt 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Landesverkehrswacht und das Land Brandenburg tragen die Ziele der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit mit, verfolgen die „Vision zero“ und wollen die Zahl der Unfalltoten bis 2020 halbieren.

Jürgen Maresch ruft alle Fahrer mit Blick auf den bevorstehenden Herbst und Winter auf, die zwei landesweiten Aktionen zur Verkehrssicherheit im Oktober zu nutzen. Die Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen können am „Lichttest 2011“ teilnehmen. Das KFZ- Gewerbe und die Deutsche Verkehrswacht – in Kooperation mit Fachwerkstätten und Prüfstützpunkten – bieten einen kostenlosen Beleuchtungscheck an. Die Aktion erstreckt sich vom 01. bis 31. Oktober.

Auch an die Wintervorbereitung ihres Kraftfahrzeuges sollten Kraftfahrer denken und die alte Regel beachten: „Winterreifen von O bis O – Oktober bis Ostern“. Das umfasst die Zeit der niedrigen Temperaturen, denn bei Durchschnittswerten von 7°C ist der Gummi der Winterreifen die bessere Alternative auf herbst- und winterlichen Straßen.