0,0 Promille für alle Kraftfahrer ist erklärtes Ziel 27.01.2011 Potsdam, 26. Januar 2011: Zur Forderung des ACE – Auto Club Europa – für ein generelles Alkoholverbot für alle Verkehrsteilnehmer erklärt Jürgen Maresch, MdL, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg: Die Statistiken des Verkehrsunfallgeschehens auch in Brandenburg belegen, das es nicht ausreicht, Fahranfängern ein Alkoholverbot auszusprechen, sondern dass generell 0,0 Promille für alle Verkehrsteilnehmer – egal welchen Alters und welcher Fahrpraxis gelten muss. Die Landesverkehrswacht Brandenburg fordert schon seit geraumer Zeit die 0,0-Promille-Grenze. Insofern ist die Landesverkehrswacht Brandenburg deckungsgleich mit der Forderung des ACE – Auto Club Europa auf dem Verkehrsgerichttag in Goslar, das Nachdenken über eine bundesweite 0,0 Promille Grenze zu forcieren. Die bisherige Toleranzgrenze birgt ein sehr hohes Risiko, da kaum jemand in der Lage ist, objektiv abzuschätzen wie viele Bierchen, Schnäpschen oder andere alkoholische Getränke konsumiert werden können ohne den festgelegten Grenzwert zu überschreiten. Wenn 0,0 % für alle gilt, bleiben böse Überraschungen für die Fahrer aus, die Gesellschaft spart eine Menge Geld, aber was noch viel wichtiger ist: die Unfallhäufigkeit wird zurück gedrängt und damit bleibt den Betroffenen viel persönliches Leid erspart.
Für 2011 bleibt noch einiges zu tun in Sachen Verkehrssicherheit – die Verkehrswachtorganisation ist dabei! 15.02.2011 Potsdam, 15. Februar 2011: Zu den veröffentlichen Zahlen der Unfallbilanz des Landes Brandenburg 2010 erklärt Dietmar Kratzsch, Vizepräsident der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V.: 5% weniger Verkehrstote in Brandenburg – verglichen zum Vorjahr – und auch weniger Verletzte insgesamt – das sind die positiven Meldungen der Unfallbilanz 2010. Leider ist es bisher nicht gelungen, erfolgreich die Gesamtzahl der Unfälle zu verringern. Sie stieg um 8% an. Dabei trugen die Wintermonate mit viel Schnee, Eis und Glätte zur schlechten Bilanz bei. Die Verkehrswacht des Landes Brandenburg begrüßt sehr die Überlegungen der Minister Woidke und Vogelsänger zur Einführung von Tempolimits auf engen Alleenstraßen. Wir setzen weiterhin auf Prävention und werden in den 2010 auffälligen Bereichen wie Unfallbeteiligung von Kindern und auch Senioren sowie Diskounfälle weiter die Schwerpunkte unserer Arbeit setzen. Unsere über 700 ehrenamtlichen Verkehrswächter im Land sind auch weiterhin bereit, Verkehrssicherheitsarbeit mit hohem Engagement zu leisten. Auf dem Weg zur Erreichung des hoch gesteckten Zieles „vision zero“ hat das Land Brandenburg noch einen hürdenreichen Weg vor sich. Diese Hürden gemeinsam mit unseren Partnern zu nehmen, sind wir auch 2011 wieder angetreten. Wir sind zu finden, wenn es gilt, Schulwege für Kinder sicherer zu machen, jungen Fahrern verantwortungsvolles Fahren nahezubringen und Senioren unter Ausnutzung ihrer Lebenserfahrung und Vermittlung neuer Verkehrssicherheitstechnik Mobilität im Alter zu gewährleisten. 16,7% mehr Senioren sind ums Leben gekommen wobei insgesamt 32% weniger Senioren verunglückten. Das ist ein Indiz, dass die Schwere der Seniorenunfälle zunimmt. Wir werden uns mit unseren Programmen – von Fahrsicherheitstrainings bis Fahrradübungen – besonders um die älteren Verkehrsteilnehmer kümmern.
Verkehrserziehung an Schulen muss in der Hand der Polizei bleiben 06.06.2011 Potsdam, 06.06.2011: Der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL, erklärt: Die heutigen Ausführungen des Innenministers des Landes Brandenburg Dietmar Woidke, dass die Präventionsarbeit an den Schulen, nicht mehr durch die Polizei, vornehmlich realisiert werden wird, halte ich für ein fatales Zeichen. Die Erziehung der Jüngsten zum sachgerechten Verhalten im Straßenverkehr, die dazu notwendige Erfahrung und Autorität liegt bei der Polizei des Landes Brandenburg. Hier hat sich die über Jahren die hervorragende Arbeit der Polizei, ihre Kompetenz, ihre Erfahrung, ihr Engagement mit der Landesverkehrswacht Brandenburg bewährt. Es ist nicht zu verstehen, warum unter der auch von mir kritisierten Polizeireform des Landes Brandenburg ausgerechnet der Bereich Prävention leiden muss. Die hier eingesparten Beamten scheinen nur auf den ersten Blick eine Entlastung für den Haushalt zu sein. Ich glaube persönlich als Vater, als Polizist, als Politiker, dass die angestrebte finanzielle Entlastung durch die Einsparungen nicht langfristig sein wird. In der heutigen Gesellschaft ist der Bereich Prävention eine der vornehmlichsten Aufgaben der Polizei. So auch bei der Verkehrserziehung. Es ist falsch davon zu sprechen nun Multiplikatoren an den Schulen ausbilden zu wollen. Die dafür benötigten Lehrer haben dafür überhaupt keine Zeit. Es ist grundsätzlich etwas ganz anderes, wenn Verkehrserziehung und Präventionsarbeit von Kollegen in Uniform realisiert werden. Die über 500 Verkehrswächter können dies jedenfalls nicht in Masse abdecken. Es kann und darf nicht im Bereich Prävention der Polizei gespart werden und die Präventionsarbeit allein auf das Ehrenamt abgewälzt werden. Die Landesverkehrswacht Brandenburg hat in diesem Jahr ihren 20. Gründungstag gefeiert. Ein Tag, an dem auf der Festveranstaltung niemand vom Innenministerium anwesend war. Dies wurde mit Befremden aufgenommen und ist nicht zu erklären. Auch die sich über Jahre bewährten Puppenbühnen stehen auf dem Prüfstand und sollen wohl mindestens reduziert werden. Dies zeigt eindeutig, dass hier an der falschen Stelle gespart wird.
Zukünftige Erfolge zur Verringerung des Unfallgeschehens nur gemeinsam mit Polizeiprävention 07.07.2011 Potsdam, 07. Juli 2011: Zu den gestern veröffentlichen Zahlen der bundesweiten Unfallstatistik 2010 erklärt Jürgen Maresch, MdL, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg: Trotz zurückgegangener Opferzahlen nimmt das Land Brandenburg im Bundesvergleich noch immer einen vorderen Platz in der Unfallstatistik ein. Von den insgesamt 3.648 tödlich verunglückten Menschen in Deutschland sind 192 in Brandenburg zu beklagen. Gab es insgesamt weniger Verkehrstote als in den Vorjahren, so steht jedoch Brandenburg bei den getöteten Verkehrsteilnehmern laut Statistik bezogen auf eine Million Einwohner an erster Stelle im Bundesvergleich. Die Landesverkehrswacht Brandenburg hat sich dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer verpflichtet. Mit zahlreichen Bundes-, Landesprogrammen und Aktionen macht sie auf Gefährdungen im Straßenverkehr aufmerksam, bildet, informiert und schult Verkehrsteilnehmer – Kinder wie Erwachsene. Maresch: „Für diese Anstrengungen und Angebote brauchen wir aber auch verlässliche Partner. Das Engagement des Ehrenamtes reicht oft nicht aus. Zu den Akteuren und besonderen Unterstützern der Verkehrssicherheitsarbeit zählen die Präventionsbeamten der Polizei. Ihre tätige Mitarbeit bei der Verhütung von Verkehrsunfällen durch Präventionsarbeit darf nicht verloren gehen. Insofern wäre eine Polizeistrukturreform, die an den Sicherheitsbedürfnissen der Verkehrsteilnehmer vorbeigeht, ein fatales Zeichen und könnte dem positiven Trend der insgesamt weniger Verkehrsunfälle kontraproduktiv entgegenwirken. Wir brauchen den Bereich Verkehrsprävention nicht als einen abgetrennten Stummel polizeilicher Arbeit, sondern als wichtigen Tätigkeitsschwerpunkt für Verkehrserziehung und Unfallverhütung aller Altersgruppen.“
Schulanfänger brauchen besondere Aufmerksamkeit! 29.08.2011 Potsdam, 12.08.2011: Schulanfänger ab Montag, den 15.8. unterwegs! Für die 19.500 Schulanfänger im Land Brandenburg heißt es ab Montag, den 15.08., sich mit Energie, Freude und großer Aufmerksamkeit in einen neuen Lebens- und Lernabschnitt zu begeben. Dabei darf die Sicherheit in allen Bereichen nicht zu kurz kommen. Die Bilanz des ersten Halbjahres 2011 verheißt Sorge für die weitere Entwicklung. Es verunglückten im ersten Halbjahr 2011 289 Kinder (7-14 Jahre)auf den Straßen (vgl. 2.HJ 2010- 259). Das entspricht einem Plus von 11,6% Prozent zum 2. Halbjahr 2010. 118 Kinder waren Verursacher von Unfällen- 36 mehr als im Vergleichszeitraum 2.HJ 2010. Mit gezielten, auf den besonderen Anlass hinweisenden Aktionen machen die Verkehrswachten mit ihren Partnern aus den Präventionsbereichen der Polizei die Verkehrsteilnehmer auf die veränderten Verhältnisse im Straßenverkehr aufmerksam. Auf die vielen Schulanfänger wird dabei besonders hingewiesen. Zum Beispiel mit knallgelben Spannbändern „ Achtung Kinder!“ oder „Vorsicht! Schule hat begonnen“.In diesem Jahr erhalten Schwerpunktschulen im Land Brandenburg die roten Schulanfangsmützen. Sie werden von den Ehrenamtlern der Verkehrswachten und den Partnern von Polizei und DEKRA in die Schulen gebracht oder bei Verkehrssicherheitstagen in Vorbereitung des Schulanfangs übergeben. Der Präsident der LVW wird am Samstag, 13.8., 9.30 Uhr bei den Kindern der Brauhausschule in Cottbus sein, sie auf den Schulweg begleiten und die roten Mützen übergeben. Verstärkt werden am ersten Schultag, aber auch in den Monaten danach, die Verkehrswachten in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Ordnungsämtern ihre Geschwindigkeitsmesstafeln vor den Schulen im Einsatz haben.Schülerlotsen, die wie Busbegleiter und Schulbuslotsen zu den Schulwegdiensten gehören, werden in bewährter Art und Weise ihren Mitschülern ein sicheres Überqueren von Strassen ermöglichen.Damit die Kinder auf sicheren Pfaden zur Schule kommen, hat die Deutsche Verkehrswacht Tipps zum sicheren Schulweg. Jürgen Maresch legt den Eltern und Kindern folgende Empfehlungen ans Herz: Eltern und Kinder ermitteln gemeinsam den sichersten Weg zur Schule und gehen ihn mehrfach gemeinsam ab. Das ist nicht immer der kürzeste, aber mit Sicherheit der beste Weg. Besprechen sie die Gefahrenquellen auf dem Weg ausführlich und erklären Sie Ihrem Kind, dass es die Straße nur an gesicherten Stellen überqueren darf. Begleiten am Anfang auf dem Schulweg tut dem Kind gut – am besten zu Fuß!Wenn Ihr Kind mit dem Schulbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, üben Sie auch hier das richtige Verhalten – an der Bushaltestelle, beim Ein- und Aussteigen und im Bus.„Die Vorbildfunktion der Eltern ist unerlässlich“ so Maresch. „Stress, unangemessene Eile und Hektik sind schlechte Ratgeber für einen ruhigen und harmonischen Beginn eines anstrengenden Schultages“.
Gigaliner sind keine Lösung für Brandenburg 29.08.2011 Potsdam, 24.08.2011: Landesverkehrswacht sieht große Bedenken für Verkehrssicherheit! Zu der von Minister Vogelsänger als Vorsitzendem der Verkehrsministerkonferenz geäußerten Absage des Landes Brandenburg an den Einsatz von sogenannten Gigalinern – Riesenlastzüge bis 25 m Länge – erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Vor allem aus Gründen der Gefährdung der Verkehrssicherheit und der enormen Belastungen für Menschen und Umwelt spricht sich die Verkehrswacht des Landes Brandenburg gegen den Einsatz von diesen Mega- Lastern in Brandenburg aus. „Besonders das Verkehrsunfallgeschehen von LKW gibt uns Grund zur Sorge. Beim bisherigen Güterkraftverkehr stieg die Unfallquote innerhalb eines Jahres um 23%, der Anteil der auf BAB Verunglückten steig von 2009 auf 2010 um 28,5%, das waren 347 Personen“ so Maresch.Dem Problem ist mit dem Einsatz von Gigalinern auf den Straßen nicht Abhilfe zu schaffen. Darüber hinaus sind für Brandenburg infrastrukturelle Aspekte nicht geklärt. Ist unsere Verkehrsinfrastruktur, insbesondere die der Brücken, den 60-Tonnern gewachsen? Trotz vieler Straßenausbaumaßnahmen muss die Frage gestattet sein, ob das Straßennetz einer derartigen Belastung Stand hält.Schon heute verschleißt ein einziger 40-Tonner die Straßen so stark wie 160 000 Pkw. Können die gängigen Schutzplanken auf den Autobahnen einen außer Kontrolle geratenen Mega-Laster auch nur annähernd aufhalten?Der kombinierte Güterverkehr – also der Huckepack-Transport von Lkw-Anhängern und –Containern auf der Schiene – hätte herbe Einbrüche zu verzeichnen. Das entspricht nicht der Zielrichtung des integrierten Verkehrssicherheitskonzeptes des Landes Brandenburg, welches den Ausbau und die Finanzierung des Transports von Gütern auf der Schiene deutlich fordert und fördert.
8,1 % mehr verunglückte Verkehrsteilnehmer im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 29.08.2011 Potsdam, 25.08.2011: Zu den veröffentlichen Zahlen der Unfallentwicklung im ersten Halbjahr 2011 erklärt Jürgen Maresch, MdL, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V. : Im ersten Halbjahr 2011 gab es in Brandenburg 4.918 Verunglückte bei Verkehrsunfällen und 91 getötete Menschen. Diese Zahlen bedeuten, dass Brandenburg wieder einen unrühmlichen vorderen Platz bei den im Straßenverkehr Getöteten einnimmt. Sie bedeuten aber auch in jedem einzelnen Fall unendliches Leid, Trauer und Not. Diese Zahlen zeigen, dass das Zusammenspiel von Prävention und Repression im Straßenverkehr auf allen Ebenen verbessert werden muss. Hier spielen nicht nur die Verkehrswachten, andere Verkehrssicherheitsorganisationen und die Kommunen eine Rolle – hier sind Regierung, Polizei und natürlich auch die Gerichte gefordert. Wir unterstützen die Landesregierung in allen Fragen der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Wir wünschen uns aber auch Unterstützung seitens der gesamten Landesregierung, auch seitens des Ministerpräsidenten. Die Zahlen zeigen, die Landesverkehrswachten und die angeschlossenen Kreisverkehrswachten werden gebraucht.Wir als Landesverkehrswacht haben uns der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit verschrieben. Wir fordern, dass diese Aufgabe weiterhin finanziell ausreichend durch die Landesregierung auch in den kommenden Haushaltsjahren unterstützt wird. Wir fordern mehr Anerkennung seitens der Landesregierung für die Arbeit der Verkehrswachten, die ausschließlich ehrenamtlich ist und einen großen Wirkungsgrad zeigt. Wir fordern, dass die Zusammenarbeit mit der Polizei auch unter veränderten Rahmenbedingungen nicht schlechter wird. An die zukünftige Zusammenarbeit mit den anderen Ministerien haben wir die hohe Erwartung, dass erkannt wird, dass Verkehrserziehung und Verkehrssicherheitsarbeit überall stattfinden muss – an den Schulen, in Kindereinrichtungen, in Wirtschaftsunternehmen und Kommunen. So ist es meiner Meinung nach schwer vermittelbar, warum die Stadt Brandenburg sich seit Jahren weigert, Unterstützung für den Aufbau einer dortigen Verkehrswacht zu geben. Die Stadt Brandenburg ist die einzige kreisfreie Stadt, in der es keine Verkehrswachtorganisation gibt. Dies ist sachlich nicht zu erklären.
Die beste Radfahrerin kommt aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg, Spree-Neiße 13.09.2011 Potsdam, 12.09.2011: Zu den Ergebnissen des 15. Landeswettbewerbs „Bester Radfahrer“ am 10.09.2011 in der Karl- Foerster- Grundschule der Landeshauptstadt erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL: Die beste Radfahrerin kommt aus der Astrid-Lindgren-Grundschule in Spremberg, Spree-Neiße. 71 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Landeswettbewerb der besten Radfahrer Klasse 4/5 zeigten gute Leistungen und hohe Motivation beim sicheren und regelkonformen Radfahren. Nach dem Absolvieren der Einzeldisziplinen – Wissenstest mit 30 Fragen, Langsamfahren – je langsamer, desto besser – die besten absolvieren die 10m Strecke in mehr als 40 Sekunden, Fahrradparcours und öffentlicher Straßenraum – konnten der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL und der Repräsentant der Unfallkasse Brandenburg die Besten Radfahrer des Landes Brandenburg im Einzel- und Mannschaftswettbewer küren. Der Wettbewerb findet seit 15 Jahren als jährlicher Leistungsvergleich am Ende der Radfahrausbildung nach Klasse 4 statt. Siegerin 2011 wurde Maria Weiss aus Spremberg (Landkreis Spree-Neiße), vor Martin Bache, ebenfalls Spree-Neiße und Robin Lux aus Havelland. Den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegte Team 1 aus Spree-Neiße gefolgt von den Teams aus der Uckermark und Havelland. Die sehr guten Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Landkreisen zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren sind.
Zum Anstieg von Verkehrstoten im Land Brandenburg im 1. Halbjahr 2011 15.09.2011 Potsdam, 15. September 2011: Zum Anstieg von Verkehrstoten im Land Brandenburg im 1. Halbjahr 2011 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jürgen Maresch, MdL: Dass im Land Brandenburg im ersten Halbjahr 2011 mehr Verkehrstote als im Vergleichszeitraum des Vorjahres zu beklagen sind, ist ein in jedem Fall menschlich bedauerliches Ereignis. Im Land Brandenburg wurden zwar von Januar bis Juli dieses Jahres 11 Prozent weniger Verkehrsunfälle gemeldet, aber die Zahl der Verletzten und Toten stieg erheblich an. So kamen 91 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, was einer Steigerung um 4 Personen oder umgerechnet 4,6 Prozent entspricht. Knapp 4.900 Verkehrsteilnehmer wurden verletzt 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Landesverkehrswacht und das Land Brandenburg tragen die Ziele der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit mit, verfolgen die „Vision zero“ und wollen die Zahl der Unfalltoten bis 2020 halbieren. Jürgen Maresch ruft alle Fahrer mit Blick auf den bevorstehenden Herbst und Winter auf, die zwei landesweiten Aktionen zur Verkehrssicherheit im Oktober zu nutzen. Die Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen können am „Lichttest 2011“ teilnehmen. Das KFZ- Gewerbe und die Deutsche Verkehrswacht – in Kooperation mit Fachwerkstätten und Prüfstützpunkten – bieten einen kostenlosen Beleuchtungscheck an. Die Aktion erstreckt sich vom 01. bis 31. Oktober. Auch an die Wintervorbereitung ihres Kraftfahrzeuges sollten Kraftfahrer denken und die alte Regel beachten: „Winterreifen von O bis O – Oktober bis Ostern“. Das umfasst die Zeit der niedrigen Temperaturen, denn bei Durchschnittswerten von 7°C ist der Gummi der Winterreifen die bessere Alternative auf herbst- und winterlichen Straßen.
Landesverkehrswacht stimmt Alleenerlass zu 19.10.2011 Potsdam, 19. Oktober 2011: Zum Alleenerlass des Landes Brandenburg erklärt namens der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V., der Präsident Jürgen Maresch, MdL: Die Landesverkehrswacht unterstützt jede sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Land Brandenburg. Der sogenannte Alleenerlass ist nach Meinung der LVW eine solche Maßnahme. Sie setzt eine öffentlichkeitswirksame und überzeugende Kommunikation für die Bürgerinnen und Bürger – speziell die Kraftfahrer voraus Die LVW gibt zu bedenken, dass der Erlass konsequent kontrolliert und umgesetzt werden muss. Dabei kommen auf Landkreise und Polizei große Aufgaben zu.