Bester Radfahrer des Landes Brandenburg kommt aus Elbe-Elster 20.09.2010 Potsdam, 18.09.2010: Zum diesjährigen Landeswettbewerb „Bester Radfahrer“ erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch, MdL Der 14. Landeswettbewerb „Der Beste Radfahrer“ kürte am Samstag in Potsdam seine Sieger. Nach dem Absolvieren der Einzeldisziplinen – Wissenstest, Langsamfahren, Fahrradparcours, öffentlicher Straßenraum – konnte der Präsident der Landesverkehrswacht die Besten mit Pokalen, Urkunden und Sachpreisen ehren. Sieger wurde Pascal Städter aus dem Landkreis Elbe-Elster mit 193 Punkten, vor Maximilian Pick aus dem Landkreis Barnim mit 191 Punkten und Daniel Müller, ebenfalls aus Elbe-Elster. Den ersten Platz in der Mannschaftswertung belegte das Team aus Märkisch-Oderland, gefolgt von den Teams aus Elbe-Elster und Ostprignitz – Ruppin. Die sehr guten Leistungen der insgesamt 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Landkreisen zeigten, dass die Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren sind. Dieser Umstand erlangt umso mehr an Bedeutung, weil viele Kinder ihren durch Schließung von Schulstandorten länger gewordenen Schulweg mit dem Rag zurücklegen. Mit der längeren Aufenthaltsdauer im öffentlichen Straßenraum wächst auch das Unfallrisiko für die Kinder und Jugendlichen. Deshalb ist gut und sicher Fahrradfahren können ein Sicherheitsgarant.
Anstieg von Verkehrstoten im bundesdeutschen Durchschnitt im Juli 2010 27.09.2010 Potsdam, 24.09.2010: Zum Anstieg von Verkehrstoten im bundesdeutschen Durchschnitt im Juli 2010 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg, Jürgen Maresch, MdL: Dass bundesweit im Juli 2010 19 Prozent mehr Verkehrstote als im Vergleichszeitraum des Vorjahres zu beklagen sind, ist ein in jedem Fall menschlich bedauerliches Ereignis. Für das Land Brandenburg gilt eine andere Tendenz. Auch wenn von Januar bis August dieses Jahres weniger Menschen auf Brandenburgs Straßen getötet oder verletzt wurden als im gleichen Vorjahreszeitraum, so ist doch die Anzahl der Unfälle um 3.500 zum Vorjahr angestiegen, insgesamt gab es in Brandenburg weit über 57.000 Unfälle. Die Landesverkehrswacht schätzt ein, dass Unfallfolgen bei Beachten angepasster, regelgerechter Geschwindigkeit, Anschnallen im Fahrzeug und Senkung der risikofreudigen Fahrstils von Motorradfahrern gut zu minimieren sind. Die Landesverkehrswacht und das Land Brandenburg tragen die Ziele der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit mit, verfolgen die „Vision zero“ und wollen die Zahl der Unfalltoten bis 2020 halbieren. Jürgen Maresch ruft alle Fahrer mit Blick auf den bevorstehenden Herbst und Winter auf, die zwei landesweiten Aktionen zur Verkehrssicherheit im Oktober zu nutzen. Die Kraftfahrer und Kraftfahrerinnen können am „Lichttest 2010“ teilnehmen. Das KFZ- Gewerbe und die Deutsche Verkehrswacht – in Kooperation mit Fachwerkstätten und Prüfstützpunkten – bieten einen kostenlosen Beleuchtungscheck an. Die Aktion erstreckt sich vom 10. bis 31. Oktober. Auch an die Wintervorbereitung ihres Kraftfahrzeuges sollten Kraftfahrer denken und die alte Regel beachten: „Winterreifen von O bis O – Oktober bis Ostern“. Das umfasst die Zeit der niedrigen Temperaturen, denn bei Durchschnittswerten von 7°C ist der Gummi der Winterreifen die bessere Alternative auf herbst- und winterlichen Straßen.