Themen und Positionen

In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, die der „Arbeitskreis Verkehrspolitik“ der Deutschen Verkehrswacht entwickelt hat. Sie wurden sowohl vom Präsidium als auch vom Vorstand der Deutschen Verkehrswacht verabschiedet.

Empfehlung für den Schulweg

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Insbesondere für Erstklässler ist der Schulbeginn ein wichtiger Meilenstein in ihrem Leben. Hier ist viel Neues und Ungewohntes zu bewältigen, weil die Kinder nicht nur den Anforderungen der Schule gerecht werden, sondern sich als Verkehrsanfänger mit dem richtigen Verhalten auf dem Weg zur Schule und zurück vertraut machen müssen. Besonders auf dem Schulweg drohen den Erstklässlern – wie auch anderen Schülern - Gefahren im Straßenverkehr.

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ESP

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Derzeit sind rund 36 Prozent aller Autos auf Deutschlands Straßen mit dem „elektronischen Stabilitätsproramm“ (ESP) ausgerüstet. Insbesondere bei den Kleinwagen – die häufig der Hochrisikogruppe junger Fahrer gehören – findet man diese Sicherheitstechnologie kaum: Hier ist ESP meist eine Ausrüstungsoption, serienmäßig gibt es ESP eher in den mittleren und oberen Fahrzeugklassen. Die Deutsche Verkehrswacht plädiert für ESP als Serienausstattung in jeden Neuwagen, da ESP nach dem Sicherheitsgurt der technische Lebensretter Nr. 2 ist. Unfallforscher schätzen, dass mit ESP in Deutschland pro Jahr 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten vermieden oder zumindest in ihren Folgen abgeschwächt werden könnten.

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Fahreignung im Alter

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Der demographische Wandel wird eine signifikante Zunahme älterer Verkehrsteilnehmer zur Folge haben, da ältere Menschen aufgrund der länger währenden Mobilität in Zukunft verstärkt aktiv als Autofahrer am Straßenverkehr teilnehmen werden. Daher stellt sich die Frage, wie die Verkehrssicherheit hiervon beeinflusst wird und wie ältere Autofahrer in den Straßenverkehr integriert bleiben können. Während ältere Fahrer einerseits über Routine und Fahrerfahrung verfügen, vorsichtiger und defensiver fahren, sind sie andererseits v.a. aufgrund der alterbedingten physischen, psychomotorischen und sensorischen Defizite beeinträchtigt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklung arbeitet die Industrie daran, altersbedingte Leistungsschwächen durch Fahrassistenzsysteme zu kompensieren.

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Verhaltensbeeinflussung durch Führerscheinentzug

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Es ist eine zunehmende Missachtung der Straßenverkehrsordnung (StVO) durch die Verkehrsteilnehmer zu beobachten. Grund dafür ist unter anderem das relativ geringe Risiko, „erwischt“ zu werden in Verbindung mit wenig abschreckenden Sanktionen. Dabei besteht eine Korrelation zwischen diesen beiden Punkten: Je geringer die Entdeckungswahrscheinlichkeit für ein Delikt ist, desto höher muss die Strafandrohung sein. Ein weiteres Problem bei Ordnungswidrigkeiten und Bußgeldern ist die soziale Ungerechtigkeit: Der eine zahlt das Bußgeld „aus der Hostentasche“, den anderen trifft der gleiche Betrag tatsächlich hart. Als besonders wirksam gegenüber allen Kraftfahrern hat es sich erwiesen, wenn diese ihren Führerschein abgeben müssen.

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