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Schülerlotsen

Durch den zunehmenden Straßenverkehr sind vor allem die jüngeren Kinder stark betroffen und gefährdet. Bei Schulkindern ist die häufigste Todesursache der Verkehrsunfall. Viele Kinder verunglücken auf dem Schulweg. Alle Erfolg versprechenden Maßnahmen zur Sicherung der Schulwege werden überall im Land genutzt. Es zeigt sich aber immer wieder, dass Ampelanlagen, Zebrastreifen, Verkehrslenkung und Verkehrsbeschränkungen nicht ausreichen.

Die wichtigste Aufgabe der zurzeit rund 450 Verkehrshelfer in Brandenburg ist es, jüngere und unerfahrene Mitschüler über die Straße zu leiten und ihren Schulweg an gefährlichen Stellen zu sichern.

Die Einrichtung eines Lotsendienstes an einer konkreten Schule kann von der Schulleitung, den Eltern oder der Schülerverwaltung vorgeschlagen werden. Aber auch Einrichtungen, die von außerhalb der Schule kommen und sich für die Sicherung des Schulweges verantwortlich fühlen, können einen Schülerlotsendienst anregen, zum Beispiel die Polizei, die Straßenverkehrsbehörden oder die Verkehrswacht.

In Berlin und Brandenburg ist das Mindestalter 11 Jahre. Der Lotsendienst ist freiwillig. Die Schule hat bei der Auswahl der Lotsen eine große Mitverantwortung. Sie kooperiert eng mit den Ausbildern von Verkehrswacht und Polizei. Da Verkehrshelfer Verantwortung für andere übernehmen, müssen sie zuverlässig und pflichtbewusst sein. 

Die Erziehungsberechtigten sind über die Tätigkeiten und die damit verbundenen Konsequenzen zu informieren. Die Ausbildung ist kostenlos. Seit dem 29.01.2008 gibt es im Land Brandenburg die Verwaltungsvorschrift über den Einsatz von Schulweglotsen (VV-Schulweglotsen –VV-Schulo).

Haftung und Sicherung

Schulwegdienste sorgen für die Sicherheit der Kinder auf ihrem Weg zur und von der Schule. Da sie Hilfsaufgaben im Rahmen der Schülerbeförderung wahrnehmen, ist für die Schulwegdienste die Geltung der sog. Amtshaftung anerkannt. Deshalb haften die im Schulwegdienst tätigen Personen nicht selbst für die von ihnen verursachten Schäden. Ist der Träger des Schulwegdienstes eine Stadt oder Gemeinde, so besteht in der Regel auch Haftpflichtversicherungsschutz durch die kommunale Haftpflichtversicherung.

Nach bestandener Ausbildung und Prüfung stehen die Verkehrshelfer nicht alleine da. Im Gegenteil: Jeder Verkehrshelfer wird nach seiner Ausbildung beaufsichtigt und in der Weiterbildung seine Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult. Die örtlichen Verkehrswachten betreuen den Schülerlotsendienst in ihrem Bereich. Sie vermitteln bei der Beschaffung der Ausrüstungen.