Kein Aufwärtstrend bei der Verkehrssicherheit auf Brandenburgs Straßen

Potsdam, 1. Februar 2017: Zu den heute vorgestellten Zahlen der Verkehrsunfallbilanz 2016 erklärt Rainer Genilke, Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg: „Wir haben leider 2016 von allem ein bisschen mehr- mehr Verkehrsunfälle, mehr Personenschaden, mehr Verletzte, aber wenigstens 32% weniger getötete Verkehrsteilnehmer im Land Brandenburg als im Vorjahr“ so Rainer Genilke.

Nach den heute veröffentlichten Zahlen von MIK und MIL sind im vergangenen Jahr 58 Menschen im Straßenverkehr weniger ums Leben gekommen als 2015- aber leider immer noch 121 Personen. 11.282 Menschen wurden verletzt, 4,2 % mehr als im Vorjahr. Auch wir als Verkehrswächter freuen uns über den Rückgang der Verkehrstoten. Trotzdem kommt rein statistisch alle 3 Tage in Brandenburg ein Verkehrsteilnehmer ums Leben. Das macht uns betroffen, bringt es doch die große, um mehr Straßenverkehrssicherheit bemühte Gemeinschaft bei der Erfüllung der Vision Zero nicht voran.

Besonders erfüllen uns die Unfallursachen mit Sorge, die da heißen: Geschwindigkeit, Alkohol, Drogen, Wildunfälle. In allen diesen Bereichen ist die Tendenz zum Vorjahr steigend.

Bei den vielen Aktivitäten und Verkehrssicherheitsaktionen, die im Land beitragen sollen, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer nachhaltig positiv zu beeinflussen, sind auch unsere ehrenamtlichen Verkehrswächter dabei. Sie fragen sich nun auch in diesem Jahr wieder, wie viele wir erreichen können und ob die präventiven Ansätze ausreichend und die richtigen sind. Trotzdem werden wir nicht nachlassen und auch zukünftig zielgruppenorientiert mit Kindern, Senioren, jungen Fahrern arbeiten. Insbesondere gilt es, Ablenkung, riskante Fahrweise und Raserei zu vermeiden und die Aufmerksamkeit der Menschen auf die sichere Verkehrsteilnahme zu lenken.

„Nur an die Wildtiere werden wir wohl leider nicht gut rankommen“, erklärt der LVW-Präsident - da müssen die Kraftfahrer noch aufmerksamer werden.

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