Brandenburg trägt Trauer….

Potsdam, 22.02.2016: Zur Verkehrsunfallbilanz des Landes Brandenburg im Jahr 2015 erklärt der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg Rainer Genilke, MdL: ….zumindest die Landesverkehrswacht sieht in der Veröffentlichung der Unfallzahlen einen tiefen Grund zur Trauer um die 179 getöteten und 10.771 verletzten Verkehrsteilnehmer.

Das ist ein Spitzenplatz im Ländervergleich bei den Toten und Verletzten, den wir nicht haben wollen! Negativtrends müssen wir bei Unfällen unter Beteiligung von Senioren feststellen - sowohl in der Zahl als auch in der Schwere. Die Landesverkehrswacht sieht es als Herausforderung an, ständig am Ziel der drastischen Verringerung des Verkehrsunfallgeschehens mitzuarbeiten und uns der Vision Zero anzunähern. Doch davon sind wir leider nach den Zahlen von 2015 weit entfernt. Darüber sind wir traurig, wollen wir doch mit unserer sehr engagierten ehrenamtlichen Arbeit für mehr Sicherheit, für mehr Unfallvermeidung und für mehr regelkonformes Verkehrsverhalten werben. Wir kämpfen als Verkehrswacht darum, Jeden und Jede zu erreichen und Verkehrsunfälle mit seinen schlimmen Folgen nicht zuzulassen.

Weil präventive Bemühungen allein nicht fruchten, machen wir die Forderung auf, bei Geschwindigkeitskontrollen, Alkohol- und Drogentests, die eine hohe Personalintensität erfordern, nicht nachzulassen und den Kontrolldruck auf die Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Wir hoffen sehr, dass unsere gemeinsame, sehr partnerschaftliche Arbeit mit der Polizei Fortsetzung findet und eine nicht nur sporadische sondern konsequente Verkehrsüberwachung den Grundstein für eine erfolgreiche Unfallreduzierung und Vermeidung legt.
Mit stärkerer Präsenz und erhöhter Kontrolltätigkeit muss die Polizei die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und des Alkohol- und Drogenverbotes durchsetzen. Die Verkehrswacht hält weiter an ihrer Forderung nach absolutem Alkohol- und Drogenverbot für Kraftfahrer fest. 

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