Unfallzahlen
Ältere Menschen zählen zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass ältere Menschen zwar verhältnismäßig seltener bei Unfällen verunglücken als jüngere. Doch ihr Risiko, bei einem Unfall schwer oder tödlich verletzt zu werden, ist sehr viel höher: Die Wahrscheinlichkeit für Menschen über 65 Jahren, bei einem Unfall oder an dessen direkten Folgen zu sterben, ist etwa zweieinhalb Mal so hoch wie in jüngeren Altersgruppen.

So waren etwa 13% aller im Jahr 2008 auf Brandenburgs Straßen verunglückten Menschen über 65 Jahre. Bei den Getöteten lag ihr Anteil jedoch mit 24,3% wesentlich höher. Eine Zunahme um 2,2 Prozent auf 12.524 Unfälle verzeichnete die Polizei bei Seniorenunfällen. Dabei starben 54 Senioren, und 1432 Senioren wurden verletzt. Das hängt unter anderem mit der im Alter nachlassenden Widerstands- und Regenerationskraft des Körpers zusammen. Aber auch die Art der Verkehrsteilnahme – ältere Menschen sind häufig zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad unterwegs – trägt dazu bei.
Verunglückte Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahre
Unfallzahlen in 2009
Gesamt | Verletzte | Getötete | |
|---|---|---|---|
Insgesamt | 1.454 | 1.412 | 42 |
davon zu Fuß | 195 | 186 | 9 |
mit dem Rad | 511 | 504 | 7 |
mit dem Motorrad | 38 | 38 | - |
mit dem Pkw | 671 | 647 | 24 |
Quelle: Statistisches Jahrbuch Brandenburg 2010, www.statistik-berlin-brandenburg.de



